Ovelgönne - Es ist 11.25 Uhr. Leon verteilt in der Klasse 1a wichtige Informationsbögen. „Die legt ihr bitte in die gelbe Mappe und zeigt sie zu Hause euren Eltern“, sagt Birte Bredemeier. Die Klassenlehrerin weiß, dass es auf feste Organisationsformen und Regeln gerade in den ersten Schultagen ankommt.

In die gelbe Mappe gehören die Post sowie die Informationen für die Hausaufgaben. In der blauen Mappe dreht sich alles um Mathematik, die rote ist für Deutsch vorgesehen. An diesem 1. Oktober läuft die 4. Stunde. Die Konzentrationsfähigkeit der 24 Erstklässler, darunter zwei Inklusionskinder, hat den Höhepunkt längst überschritten. Bredemeier streut – methodisch geschickt – ein Herbstlied mit Bewegungsaufgaben ein.

Derzeit besuchen 116 Schülerinnen und Schüler die sieben Klassen der Grundschule Ovelgönne, die seit dem 1. August von Eva Ringwelski geleitet wird. Gegenüber der NWZ  lobt sie die materielle Ausstattung der Schule. Die Gemeinde habe wirklich ganze Arbeit geleistet. Dennoch würden wegen der Inklusion dringend Förderräume für eine optimale Binnendifferenzierung benötigt.

Nach dem Stand der Dinge stehen in den Herbstferien an der Grundschule umfangreiche Baumaßnahmen an. Zum einen sollen die sanitären Einrichtungen modernisiert werden. Unter anderem wird eine behindertengerechtes WC eingebaut. Zum anderen wird die alte Turnhalle abgerissen – die NWZ  berichtete.

Auf dem Gelände der alten Turnhalle soll demnächst ein Bolzplatz für die fußballbegeisterten Grundschüler entstehen.

Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne