OSTERNBURG - Die Haupt- und Realschule (HRS) Osternburg soll nach den Sommerferien nicht nur erweitert werden, sondern auch einen neuen Namen erhalten. Laut Schulleiter Werner Kähler soll die Schule sechszügig weitergeführt werden und insgesamt rund 900 Schülerinnen und Schülern Platz bieten.
An der Namensumbenennung wird seit geraumer Zeit gearbeitet. Nach derzeitigem Stand der Suche ist vorgesehen, dass der Stadtteilname enthalten bleibt. „Wir legen seit geraumer Zeit großen Wert darauf, dass wir die Schule im Stadtteil sind. Das möchten wir auch weiter im Namen dokumentieren“, erklärte Kähler. Im Gespräch sei unter anderem die Bezeichnung „Schulzentrum Osternburg“. Letztlich werde der Schulvorstand über den Namen entscheiden.
Bis 1955 mussten die Osternburger auf die erste Mittelschule – heute Realschule – warten. In den Jahren 1955/56 wurde auf dem Gelände unmittelbar am Zusammenfluss des Küstenkanals, der neuen Hunte und dem Osternburger Kanal die damalige Mittelschule errichtet. Einweihung war am 11. Oktober 1956. Von 1974 bis 1979 erfolgte an der Sophie-Schütte-Straße der Ausbau zum Schulzentrum Osternburg.
Seit 2001 wird die Schule als HRS Osternburg geführt. Bis zu diesem Zeitpunkt existierten die Haupt- und Realschule nebeneinander, teilweise auch in verschiedenen Gebäuden. Im Jahre 2004 wurde die Schule durch die Auflösung der Orientierungsstufe um die Jahrgänge fünf und sechs erweitert. Seit dieser Zeit ist sie auch Ganztagsschule mit einer eigenen Mensa, die den Schülerinnen und Schülern viermal in der Woche ein frisches Mittagessen anbietet. Seit dem Jahre 2005 gehört die Schule zu den ersten „eigenverantwortlichen“ Schulen in Niedersachsen.
