Oldenburg - Ein starkes Stück: Im landesweiten Wettbewerb um die besten Schulen, die zur Ausbildungsreife führen, landete die Oldenburger Oberschule Osternburg unter den „Top Ten“ in Niedersachsen. Osternburg wurde am Ende mit einem hervorragenden 8. Platz ausgezeichnet.
„Die Schulen gestalten ihre pädagogische Arbeit so, dass Jugendliche fit werden für eine berufliche Ausbildung und aktiv und selbstbestimmt am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben können“, lobte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) am Mittwoch in Hannover. Die Plätze 1 bis 3 gingen an die Gesamtschule Emsland in Lingen (5000 Euro), die Carl-Friedrich-Gauß-Schule Groß Schneen in Friedland (3500 Euro) und die Heinrich-Heller-Schule in Isernhagen (2000 Euro).
„Dieser Preis passt super zu unserer Schule“, sagte Osternburgs Schulleiter Sven Winkler. Entwickelt worden sei das ausgezeichnete Konzept von seinen Vorgängern Werner Kähler und Marlies Ramien, heute hervorragend organisiert von Wolfram Müller und Jan Hendrik Müller. Winkler: „Hier wird eine tolle Arbeit geleistet, mit entsprechendem Erfolg eben auch gerade für die Ausbildungsreife.“ Für das Projekt „Starke Schule“ hat das Kultusministerium prominente Partner: die Hertie-Stiftung ebenso wie die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände und die Deutsche Bank Stiftung. Neben vorbildlichen Anstrengungen für die Ausbildungsplatzreife geht es auch um länderübergreifende Kontakte. Lehrerinnen und Lehrer können sich so austauschen, weiter qualifizieren und über Landesgrenzen hinweg an der Schule von morgen arbeiten.
