OSTERNBURG/OHMSTEDE - Gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen macht Spaß. Das zeigte sich auch bei den jüngsten Klassentreffen.

Mittelschule Osternburg

Zwei Künstler hat der Abschlussjahrgang 1964 der damaligen Mittelschule Osternburg in seinen Reihen – und die standen beim Klassentreffen im Vordergrund. Zunächst ging es ins Atelier von Hein Bohlen in Varel, wo der Klassenkamerad seinen Mitschülern informative Einblicke in seine Arbeiten und Techniken gab. Hein Bohlen stellt schon seit vielen Jahren national und international aus und arbeitet mit mehreren Galerien zusammen.

Abends traf sich die Klasse im Bümmersteder Krug. Dort zeigte Gernot Evers, der aus München angereist war, seine Arbeiten mit Schmuck. Evers stellt Glasperlen nach Jahrtausende alten Techniken her und macht daraus dann Schmuckstücke. In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Museum in München bietet er auch Kurse an.

Zur Klasse gehört auch der Geschäftsführer der Weser-Ems-Bus GmbH, Helmut Fokkena. „Er ist ja in Oldenburg ein bekanntes Organisationstalent und ein Entertainer“, so Heinz-Werner Tyedmers vom Organisationsteam. „Er hat zum Gelingen des Abends beigetragen“. Mit von der Partie waren auch zwei junggebliebene Lehrkräfte: Soris Hampel und Johann Rieken. Mit ihnen plauderten die Ehemaligen ausgiebig über vergangene Zeiten. „Es war ein gelungenes Klassentreffen, und alle freuen sich auf das nächste Zusammenkommen, spätestens in fünf Jahren“, so Tyedmers.

Paul-Maar-Schule

Bevor die Paul-Maar-Schule vor 40 Jahren eine Grundschule wurde, war sie eine Hauptschule: Der letzte Abgangsjahrgang feierte zum dritten Mal ein Wiedersehen. Man traf sich an der früheren Schule. Und beim Rundgang mit Schulleiter Herbert Allerheiligen stellten die Gäste fest, dass sich hier doch alles verändert hat. Beim Blick ins alte Klassenbuch mussten die Ehemaligen über die „bösen Einträge“ der Lehrer mächtig lachen. Darüber unterhielten sich die Klassenkameraden danach im „Mulino“ in der Oldenburger Mühle. Spätestens in fünf Jahren will man sich wiedersehen.

Schule Hochheider Weg

Zum dritten Mal seit der Entlassung aus der Realschule Hochheider Weg im Jahr 1979 traf sich die damalige Klasse 10 c. Die Ehemaligen freuten sich, dass auch ihr früherer Klassenlehrer Gero Brückner der Einladung gefolgt war. Schulleiter Armin Wildner führte alle durchs Haus. „Als wir in unseren Klassenraum kamen, wurden wir alle ein wenig wehmütig“, erzählt Uwe Surmann vom Organisationsteam. Viel Vergnügen hatte auch diese Gruppe beim Durchblättern des alten Klassenbuches. Angesicht der Technik im PC-Raum kamen die Ehemaligen ins Schwärmen. „Wir mussten uns damals noch entscheiden, ob Rechenschieber oder schon Taschenrechner angeschafft werden sollen“, erinnert sich Surmann.

Mit dem Bollerwagen zog die Truppe dann zum Etzhorner Krug. Bis weit nach Mitternacht schwelgte sie dort in Erinnerungen und blätterte in Fotoalben. Alle fünf Jahre soll es zukünftig ein Treffen geben.