OSTERNBURG - Unsere Schule möchte sich künftig stärker in den Stadtteil einbringen, warb Werner Kähler, Rektor der Haupt- und Realschule Osternburg (HRS), in der Sitzung des Runden Tisches Osternburg am Donnerstag und stieß damit auf offene Türen. Man beschloss, die nächste Versammlung (18. Februar, 17 Uhr) in der HRS abzuhalten.
Dann soll geprüft werden, inwieweit beispielsweise der Bürger- und Gartenbauverein Osternburg-Dammtor die Schulräume nutzen könnte. Es sei durchaus möglich, dass die Schüler bei Vereinsveranstaltungen den Service übernähmen, so Kähler. Das würde gut in unser Konzept der vorberuflichen Bildung passen. Als eine weitere Möglichkeit sieht Kähler eine Zusammenarbeit beim Erinnerungsgang 2010 am 10. November, den die HRS mitgestalten wird. Außerdem schlug er vor, Ausstellungen von künstlerischen Schüler-arbeiten in Osternburger Räumlichkeiten zu veranstalten.
Zweites Schwerpunkt-Thema war Bahnlärm in Osternburg. Friedrich-Wilhelm Wehrmeyer von der Interessensgemeinschaft der Bahnanlieger in Oldenburg (IBO) berichtete vom Besuch einer IBO-Delegation im Wirtschaftsministerium in Hannover. Für die Bahnlinien im Bereich von Osternburg seien nur Sanierungsmaßnahmen ohne Lärmschutzwände vorgesehen, so ein Ergebnis. Wehrmeyer forderte als Alternative den Bau einer Güterverkehrs-Trasse, die entlang der Ost-Umgehung verlaufen könne.
Helmut Schultheiß, Vorsitzender des Bürgervereins, kündigte eine verstärkte Zusammenarbeit mit der IBO an. Angeregt wurde ein Test des Bahnlärms.
Aktuelle Informationen zum Bahnlärm in Oldenburg finden Sie in unserem NWZ-Spezial.
