Schortens - Die Pädagogen Mark Schollmeier und Sandra Schollmeier-Ott werden mit Beginn des nächsten Schulhalbjahres am 1. Februar 2014 die Schulsozialarbeit an den Grundschulen Jungfernbusch, Roffhausen und Sillenstede fortführen. Die Eheleute, die sich bislang und auch weiterhin federführend um die Angebote im Schortenser Jugend- und Familienzentrum „Pferdestall“ kümmern, übernehmen damit eine seit September vakante Stelle in der Schulsozialarbeit der Stadt. Das wurde jetzt in der Sitzung des Schul-, Jugend- und Sozialausschusses berichtet.
Bis vor wenigen Monaten hat die Stadt Schortens zwei Schulsozialarbeiterinnen beschäftigt, die sich um die sieben Schortenser Grundschulen kümmerten. Nachdem sich eine der beiden beruflich neu orientiert hat, war deren Stelle seit September vakant. Beabsichtigt war, die Stelle intern neu zu besetzten, indem personelle Kapazitäten im „Pferdestall“ neu strukturiert werden. So soll, auch mit Blick auf die Vorgabe, die Personalkostenquote der Stadt zu senken, Schortens’ Gleichstellungsbeauftragte Julia Ingensiep die pädagogische Migrationsarbeit des „Pferdestall“ von Sandra Schollmeier-Ott übernehmen. Integrationskurse, zum Teil auch in Kooperation mit dem Landkreis, wie auch das Integrations-Café liegen künftig in der Hand der Gleichstellungsbeauftragten.
Der Jugendtreff Roffhausen soll künftig von einem Erzieher statt wie bislang von Mark Schollmeier betreut werden, und auch das kulturelle und generationsübergreifende Angebot im „Pferdestall“ soll leicht zurückgefahren werden. Um die Straßensozialarbeit kümmert sich Mark Schollmeier weiterhin im gleichen Umfang wie bisher. So soll die Kapazität geschaffen werden, um die Schulsozialarbeit mit jeweils sechs Stunden pro Woche zu gewährleisten. Der Personalkostenspareffekt für die Stadt beträgt dadurch 21 000 Euro im Jahr.
