PAPENBURG - Eine Station in der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte (HÖB) in Papenburg ist das „Spinnennetz“. Hierbei müssen die Teilnehmer gemeinsam versuchen, durch ein aus Seilen „gesponnenes“ Netz zu klettern, ohne die Fäden zu berühren. Dieses Spiel dient der Teambildung, die Gruppen müssen eine gemeinsame Strategie entwickeln, Zuhören lernen und Vertrauen entwickeln.
In der HÖB gibt es weitere Möglichkeiten: Die Heimvolkshochschule bietet Kurse an zur Persönlichkeitsentwicklung und Kommunikation. Man kann Lehrgänge in Rhetorik und Gesunderhaltung belegen. Ein Anliegen ist auch die Aufarbeitung der regionalen Geschichte.
Das HÖB wurde konzipiert und erbaut von einer Beschäftigungsinitiative für Langzeitarbeitslose, es wurde 1988 eröffnet. Die Schwerpunkte liegen auf der Darstellung ökologischer Zusammenhänge mit Hilfe von Naturerfahrungen. Besonders gepflegt werden internationale Begegnungen.
Dies sind nur einige Beispiele, die in Wochenendseminaren oder Workshops angeboten werden. Sie können in besonderer Atmosphäre stattfinden, sie werden in einem Haus absolviert, das nach ökologischen Kriterien gestaltet wurde. Für die Qualität der Kurse wird moderne Medientechnik eingesetzt, und es ist eine umfangreiche Laborausstattung für biologische und chemische Untersuchungen vorhanden. Außerdem ist das gesamte HÖB behindertengerecht gestaltet. Da man in der Heimvolkshochschule auch mehrtägige Seminare belegen kann, gibt es Übernachtungsmöglichkeiten.
In der Küche werden größtenteils Lebensmittel aus der Region verarbeitet. Es wird Wert auf regenerative Energien wie Photovoltaik gelegt. Die Zimmer sind mit einem großen Wintergarten verbunden, so werden Heizkosten verringert.
Kontakt
Das HÖB findet man unter folgender Adresse:
Historisch-Ökologische Bildungsstätte
Spillmannsweg 30 26871 Papenburg
04961/97880
Die Bildungsstätte stellt sich im Internet vor unter www.hoeb.de
