Ganderkesee - Er kommt mit Fachpersonal ins Haus, erfordert gerade einmal zwei Stunden Zeit und hat eine nachhaltige Wirkung: der Klarsichtparcours, mit dem der Präventionsrat der Gemeinde Ganderkesee Jugendliche für die Gefahren von Alkohol und Nikotin aufklären möchte. Trotzdem scheint sich das neue Angebot noch nicht ausreichend herumgesprochen zu haben. Erst zwei Schulen hätten das Präventionsprojekt bislang gebucht, berichten Gemeindejugendpflegerin Hille Krenz, Geschäftsführerin des Präventionsrats, und Birgit Geerken, Moderatorin der Arbeitsgruppe „Gesundheit und Erziehung“.

Seit Dezember 2015 steht der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) entwickelte Parcours allen Schulen und auch anderen Gruppen zur Verfügung. Hille Krenz und Schulsozialarbeiterin Nina-Verena Müller sind eigens für die Arbeit mit den Materialien geschult worden.

Im Parcours wird den Teilnehmern durch Quizfragen, Statistiken, Bildtafeln und andere Hilfsmittel beispielsweise vor Augen geführt, welche gesundheitlichen und sozialen Auswirkungen der Konsum von Tabak und Nikotin haben oder auch wie entsprechende Werbung wirkt. Vergleiche – etwa nebeneinander ausgelegte Zigarettenschachteln, deren Gegenwert in Gestalt von Fünf-Euro-Scheinen auf einer Matte abgebildet ist – veranschaulichen Fakten.

Ansprechen möchte der Präventionsrat mit dem Klarsichtparcours vor allem Schüler der 7. und 8. Klassen. Buchbar sei das Angebot aber auch von anderen Gruppen – etwa von Vereine, betont Hille Krenz. In jedem Fall komme der Koffer mit den Materialien samt Personal zu den Auftraggebern.

Anmeldungen nimmt die Gemeindejugendpflegerin im Rathaus unter t   04222/ 4 44 04 oder per E-Mail (h.krenz@ganderkesee.de) entgegen.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee