Wildeshausen - Jetzt ist es auch sichtbar: Das Gymnasium kann sich mit einer Plakette der EU-Kommission zur strategischen Erasmus-Partnerschaft mit der IES Pérez Galdóz in Las Palmas, Gran Canaria, schmücken. Seit 2014 läuft die Partnerschaft, nun ist das Schild eingetroffen. „Wir sind drauf und dran, uns wieder zu bewerben. Das Projekt läuft im Sommer schon aus“, sagt Ina Franz, die das Projekt zusammen mit Irene Lückert koordiniert.
Einmal im Jahr tauschen beide Schulen von Januar bis März jeweils drei Schüler. Im Moment ist eine spanische Delegation in Wildeshausen und eine deutsche auf den kanarischen Inseln. „Wir wollen das Projekt fortsetzen, wir sind froh es zu haben und kennen dort jetzt alle“, sagt Ina Franz. Die EU-Kommission zahle das gesamte Projekt. Sie übernehme Reisekosten für Schüler und begleitende Lehrer, vorbereitende Sprachkurse und eine Aufenthaltspauschale. „Wir haben jetzt ein gutes Netzwerk, es lohnt sich, es zu nutzen“, findet Franz.
Die Bewerberzahl für den Austausch sei in jedem Jahr sehr hoch, reduziere sich aber schnell, sobald mehr Informationen darüber verbreitet würden. Der Austausch funktioniert nämlich nicht nur einseitig, die Schüler tauschen im selben Zeitraum ihre Familien. „Bei der Gegenleistung reduziert sich dann die Zahl der Bewerber, weil die Familien sich auch Zeit für die Austauschschüler nehmen müssen. Da haben sich viele schwer getan.“ Der Reisezeitraum von Januar bis März sei optimal, da sich die Schüler anschließend auf die Abschlussprüfungen vorbereiten könnten und nur wenig nachholen müssten.
