Ganspe - Die Grundschule Ganspe und die Pädagogin Beate Petter: „Man hat das Gefühl, dass hier zusammenkommt, was zusammengehört“, sagte Katrin Thiesen von der Landesschulbehörde am Donnerstagmorgen in einer kleinen Feierstunde in der Schule. Im Beisein des achtköpfigen Kollegiums, Mitarbeiterinnen der benachbarten Kindertagesstätte, Lehrern von Schulen aus den Gemeinden Berne und Lemwerder sowie Bernes Bürgermeister Franz Bittner wurde Beate Petter offiziell in das Amt als als Schulleiterin „ihrer“ Grundschule eingeführt.
Dieser Schule fühle sie sich tatsächlich „sehr, sehr verbunden“, hatte Beate Petter in ihrer Begrüßung gesagt. „Hier habe ich schreiben und lesen gelernt“. 1965 ist sie dort eingeschult worden. Als die Bernerin dann nach dem Studium in Oldenburg und beruflichen Stationen in Cuxhaven und Hagen im Jahr 1999 an der Schule als Lehrerin angefangen habe, sei alles noch wie immer gewesen: „Das Gestühl, der Geruch und der Hausmeister waren immer noch da.“
Aber sie sei gern nach Ganspe zurückgekehrt, „weil ich die Menschen schätze, die diese Schule prägen“, sagte die 57-Jährige.
Das Kompliment gab ihre Kollegin Karin Gehlhaar, die Beate Petter im Namen des Kollegiums willkommen hieß, gern zurück: „Alle fühlen sich angenommen und wertgeschätzt“, lobte Gehlhaar den Führungsstil. Und Beate Petters Verbundenheit mit der Region komme der Schule zugute: „Du hast viele Kontakte, die wir nutzen können.“
Freundliche Worte fanden außerdem Bernes Bürgermeister Franz Bittner und Reinhard Rakow, der mit der Grundschule seit vielen Jahren im Zuge der Berner Bücherwochen zusammenarbeitet. Einige Grundschüler und das Kollegium hatten zudem jeweils ein Willkommenslied einstudiert.
Bereits seit 1. August 2015 hatte Beate Petter kommissarisch die Leitung der Grundschule übernommen, nachdem überraschend die bisherige Schulleiterin Andrea Selke nach Neerstedt im Landkreis Oldenburg gewechselt war (die NWZ berichtete). Bereits im April 2016 hat die 57-Jährige dann ihre Ernennungsurkunde erhalten.
Sie habe seit 1999 viele Veränderungen mitgemacht, habe aber noch viele Ideen, wie sich diese Schule weiterentwickeln könnte. Ziel aller Anstrengungen müsse es sein, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle wohlfühlen. „Dann macht das Lernen Spaß“, skizzierte Beate Petter ihr Credo.
Schuldezernentin Katrin Thiesen brachte auf den Punkt, was an diesem Vormittag in den Grußworten, mit der Übergabe kleiner Präsente oder einfach mit der Anwesenheit in dieser Feierstunde zum Ausdruck kam: „Beate Petter ist die richtige Frau am richtigen Ort.“
