Die Rektorin der Huder Grundschule Jägerstraße, Ilona Schütte, ist stolz auf ihre Schülerin: „Marlene ist ein absolutes Siegerkind“, sagt die Schulleiterin. Die neunjährige Marlene Schneider hat sich im Vorlesen plattdeutscher Texte besonders hervorgetan. Beim 27. „Lääswettstreit“ der Oldenburgischen Landschaft hat sie es bis zum Oldenburg-Entscheid gebracht.
Doch bis dahin war es ein weiter Weg. „Die ersten Wettbewerbe fanden auf Klassen- und Schulebene statt“, berichtet Schütte. Die habe Marlene souverän gewonnen und sich so für den Kreisentscheid in Wildeshausen qualifiziert. Und auch das Vorlesen habe die Drittklässlerin für sich entscheiden können.
Mit dem Sieg auf Kreisebene hat Marlene sich dann für den Oldenburg-Entscheid im alten Landtag qualifiziert, der die Vorstufe zum Wettbewerb auf Landesebene in Hannover darstellt. „Unsere Schule nimmt regelmäßig an dem Lääswettstreit teil, ich kann mich nicht erinnern, dass ein Schüler es jemals so weit geschafft hat“, berichtet Ilona Schütte stolz. Marlene habe ihre Schule gut vertreten und vorangebracht.
Marlene trat in Oldenburg gegen Vertreter aus fünf weiteren Landkreisen und den Städten Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven an.
„Die Konkurrenz war hart“, berichtet die Grundschülerin, die sich eine Woche lang jeden Tag mit der Plattdeutschkraft der Grundschule Jägerstraße, Regina Kanbach, auf das Vorlesen vorbereitet hat.
Gereicht hat es am Ende in einem Wettstreit auf Augenhöhe für den vierten Platz.
Marlene selbst hat das Vorlesen viel Spaß gemacht. Sie ist stolz auf ihre Leistung, die sie so weit gebracht hat. Stolz sei auch ihre Familie. Zum großen Wettbewerb in Oldenburg hätten sie ihre Eltern, die Großeltern und auch ihre kleine Schwester Martha begleitet, berichtet Marlene.
