Cloppenburg - Bereits seit dem Schuljahr 2013/14 besteht das Selbstlern- und Förderzentrum an der Berufsbildenden Schule (BBS) Technik in Cloppenburg, Lankumer Feldweg 4. Grund genug für Mitarbeiter der verschiedenen internen und externen Unterstützungs- und Beratungsangebote sowie Lehrkräften, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Daneben galt es, Schritte zum weiteren Ausbau des Angebotes zu planen.
Attraktiver Lernort
Die frühere Bibliothek der BBS Technik hat sich in den vergangenen drei Jahren zu einem attraktiven Angebot entwickelt. „Man findet dort einen ruhigen, angenehmen Ort zum Lernen und Arbeiten vor, mit Zugriff auf das Internet und Fachbücher“, beschreibt ein Schüler seine Erfahrungen mit dem Selbstlern- und Förderzentrum. Verschiedene interne und externe Unterstützungs- und Beratungsangebote sind angegliedert. Neben einem sozialen Trainingsraum (Time-Out-Projekt) und der Begleitung bei Ausbildungswechseln (Spurwechsel), gibt es außerdem ein gemeinsam mit dem Landkreis und dem Caritas-Sozialwerk St. Elisabeth organisiertes und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gefördertes Beratungsangebot für Flüchtlinge (INTEGRA). Zudem ist die Schulsozialarbeit und Beratungslehrkraft für persönliche Gespräche und individuelle Unterstützung direkt gegenüber leicht erreichbar.
Unterstützt durch die Bibliothekskraft Angelika Lange können alle Schüler der Schule selbstständig lernen und nach individuellem Bedarf gefördert werden. Dazu stehen ihnen die Bibliothek mit vielen Lernmaterialien und Internetzugänge zur Verfügung. Alle Angebote werden sehr gut angenommen, heißt es von Seiten der Verantwortlichen. Schüler aus den Fachoberschulen bereiten ihre Projektarbeiten vor, Abiturienten lernen für ihre bevorstehende Prüfung, Berufsschüler recherchieren Themen in den vorhandenen Fachbüchern oder im Internet und Schüler der Berufseinstiegsklassen schreiben Bewerbungen. Andere wiederum nutzen es als Aufenthaltsraum.
Zugang zur Sprache
Insbesondere die geflüchteten Schüler aus Sprachlernklassen bekommen einen ersten, unterstützten Zugang zum selbst organisierten Lernen. Die Schüler des beruflichen Gymnasiums und der Fachoberschule helfen beim Erlernen der deutschen Sprache. Alle Lerngruppen haben mit Lange und dem Bundesfreiwilligendienstleistenden Sebastian Otte außerdem jederzeit kompetente Ansprechpartner vor Ort.
