Neustadtgödens/Cäciliengroden - Glühweinduft und Kerzenschein, Weihnachtslieder und ganz einfach ein bisschen Muße zum Verweilen: Am Wochenende lockten im ganzen Jeverland wieder eine Menge Weihnachtsmärkte. So auch in Neustadtgödens und in Cäciliengroden, wo die Stimmung sehr familiär und beinahe idyllisch war.

In Neustadtgödens organisiert die Dorfgemeinschaft den Weihnachtsmarkt. Hier waren am Sonnabend wieder in der Ortsmitte bei der evangelischen Kirche die Buden aufgebaut, die hübsch geschmückt und mit allerhand Leckerem und Schönem bestückt waren. So verkauften hier zum Bespiel die Kinder der Grundschule hübsche Bastelarbeiten und auch selbst Gebackenes. An anderer Stelle gab es Fisch, Punsch oder kleine weihnachtliche Dekorationsgegenstände und Geschenkideen. Zum Auftakt sangen die Kinder der Grundschule in der evangelischen Kirche, die voll besetzt war. Und traditionell haben hier auch der Posaunenchor und der Weihnachtsmann ihre Termine. Der Weihnachtsmann kam diesmal mit Knecht Ruprecht vorbei. Die Rute sei allerdings nicht zum Einsatz gekommen, die Kinder in Neustadtgödens seien vorbildlich, berichtete der Weihnachtsmann.

In Cäciliengroden wurden die Buden rund um die Christuskirche am Sonntag geöffnet. Auch dort gab es Glühwein und Bratwurst, Aalknobeln wurde angeboten und vieles mehr. Der Mittelalterverein „Astringer Strieder“ aus Sillenstede hatte eine Abordnung nach Cäciliengroden entsandt. So war im Garten vor Kirche und Gemeindehaus ein mittelalterliches Lager aufgebaut, es gab Stockbrot und Früchtepunsch vom offenen Feuer.

Schon seit Wochen hatten viele Gruppen und Kreise den großen Basar vorbereitet, der den Besuchern viele Adventsdekorationen sowie Marmeladen, Kerzen, dicke Socken, Schmuck und anderes bot. Großen Anklang fand auch das offene Singen, bei dem auch die Kinder der Grundschule dabei waren. Der Erlös dieses Marktes fließt zur Hälfte der Kirchengemeinde und zur anderen Hälfte einem Projekt von Brot für die Welt zu.