Frechen - Wer sich als Quereinsteiger auf eine Stelle bewirbt, hat oft nicht alle geforderten Qualifikationen. Manchem fehlt zum Beispiel spezielles Branchenwissen, andere kennen sich mit der im Betrieb verwendeten Computersoftware nicht aus. Wird man dennoch zum Vorstellungsgespräch eingeladen, sollte man mit Defiziten offen umgehen. Darauf weist die Karriereberaterin Sylvia Knecht aus Frechen in der Nähe von Köln hin. Mancher ist versucht, sie großspurig zu überspielen. Offenheit kommt häufig jedoch besser an. Wichtig sei, tragfähige Lösungen anzubieten, wie Bewerber die Defizite beheben wollen.

Ein Beispiel: Fehlen jemandem Computerkenntnisse, können Jobsuchende anbieten, sie vor der Einstellung auf eigene Kosten in einem Kurs nachzuholen. Oder man schlägt vor, auf einen Teil des Gehalts zu verzichten, wenn der Arbeitgeber eine Weiterbildung finanziert. Wichtig sei, das Thema offensiv anzugehen, damit Personaler merken, der Quereinsteiger kümmert sich und schätzt seine Fähigkeiten richtig ein.