RAMSLOH - Die Abschlussfeiern am Saterländer Schulzentrum haben von jeher einen guten Ruf. Kreativ, würdevoll und auch immer ein wenig Abschiedsschmerz mit gleichzeitiger Vorfreude auf den nächsten Lebensabschluss: Dieser Gefühlsmix stellt sich oft ein.
So war es auch dieses Mal, als „Time to say goodby“ und „Ja ich weiß, es war ’ne geile Zeit“ aus den Lautsprechern klangen. Die Mädchen und Jungen blickten offensichtlich mit Dankbarkeit und zugleich mit ein wenig Wehmut auf die vergangenen Schuljahre am Schulzentrum. Und sie nahmen ganz persönlich Abschied von ihren Lehrern, in dem sie mit Schildern auf der Bühne standen, auf denen die Namen ihrer Lehrer und jeweils ein dickes „Danke“ zu lesen waren.
Es sei ein starker Jahrgang gewesen, gab Schulleiter Manfred Broek ein Lob zurück an die 156 Schülerinnen und Schüler. Sie seien jetzt auf der Zielgeraden. Doch Broek ist nicht bange um deren weiteren Erfolge. Immerhin hätten sie „ausgezeichnete Leistungen“ in ihren Abschlussprüfungen erbracht. „Das Leben bietet viele Chancen, lasst sie nicht verstreichen“, appellierte der Schulleiter an seine einstigen Schützlinge.
„Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg“, sagte Bürgermeister Hubert Frye. Mehr denn je gelte heute das Prinzip des lebenslangen Lernens. Von Rückschlägen sollten sich die Jugendlichen nicht entmutigen lassen.
Ähnlich sah das auch Barbara Lenz im Namen der Elternvertretung. „Der Grundstein ist gelegt.“ Nun müssten die Schüler ihr Ziel fest im Auge behalten. Jeder noch so kleine Erfolg, aber auch jede Niederlage „wird euch stärken“.
Heinz Hermann Evers vom Förderverein zeichnete anschließend die Klassenbesten aus: Aneta Spadi, Angelika Kaiser, Philipp Büter, Valentin Ruthkowski, Magdalena Gohra, Mona Budde, Jerome Plaisir, Ann Christin Janssen und Barbara Smirnjagin.
Folgende Mädchen und Jungen wurden für ihr besonderes Engagement geehrt: Lena Nagel, Tanja Robbers, Irina Schmidt, Daniel Brinkmann, Marcel Gebhardt, Lars Schröder, Michael Veit und Maria Terechov.
Vorausgegangen war der offiziellen Entlassfeier ein ökumenischer Gottesdienst. Auch das Festprogramm hatte es wieder in sich. So traten die Schrumpfgermanen auf und sorgten für Heiterkeit bei den vielen Gästen. Das galt auch für das Stück „Tag der offenen Tür“, dass der Wahlpflichtkurs Theater gekonnt und mit viel Witz aufführte. Auch hierfür gab es reichlich Beifall von Eltern, Schülern und Lehrern.
Natürlich wurde auch musikalisch wieder eine ganze Menge geboten. Beispielsweisen trat Luisa Schulte auf, die den Erfolgssong „Hurt“ von Christina Aguilea einstudiert hatte. Reichlich Applaus bekam auch Maria Koopmann vom Publikum für ihren ansprechenden Klaviervortrag „Novembersong“.
