RAMSLOH - Alljährlich am Geburtstag des 1972 verstorbenen Fahrradfabrikanten Heinrich Kalkhoff findet sich die gleichnamige Stiftung zur Vergabe der Preise zusammen. So auch in diesem Jahr im Sitzungssaal des Rathauses in Ramsloh.
Die Heinrich Kalkhoff-Stiftung schüttete bereits zum fünften Mal Gelder für Projekte aus, die sich mit den Zielen der Stiftung vereinbaren lassen. Freuen über einen Geldsegen dürfen sich diesmal das Bildungszentrum Handwerk über 2500 Euro, die Schulen im Landkreis, die sich am Projekt „Solarrallye“ beteiligen, über eine Finanzspritze von 3000 Euro.
Stiftungsgelder von jeweils 1500 Euro fließen an die Heinrich-von Oytha-Schule in Altenoythe für ihre ausgezeichnete Berufsvorbereitung ihrer Schüler sowie die „Kinder Uni Cloppenburg“. Auch der Heimatverein der Deutschen aus Russland wird mit 450 Euro bedacht. Der Verein kümmert sich in einem Kursus um das Thema „Jugend und Sucht“. Den „Heinrich-Kalkhoff-Preis 2008“ bekam das Clemens-August Gymnasium Cloppenburg in Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg für das Projekt „Die lange Nacht der Experimente“.
Als Vorsitzender der Stiftung nahm Cloppenburgs Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese die Preisverleihung vor. Ebenfalls gefördert werden die Lehrlinge. Der stellvertretende Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, Detlef Irmer, freute sich über den Projektförderpreis der Stiftung. „Ausbildungsbegleitend konnte mit der Förderung in den vergangenen vier Jahren 1 000 Azubis geholfen werden“, so Irmer.
Die Verantwortlichen freuten sich, dass durch die Gelder Forschungen auch an Haupt- und Realschulen durchgeführt werden können, die die Attraktivität der Bildungseinrichtungen steigerten. „Neue Ideen bringen uns alle vorwärts“, so ihr Fazit.
