Ramsloh - Ein Bereich der Entspannung und Stille soll es werden. Rückzugsort für Schüler, die einfach mal kurz Pause von der großen Pause brauchen. Am vergangenen Freitag wurde die Ruhezone des Laurentius-Siemer-Gymnasiums in Ramsloh eingeweiht. Anwesend waren der ehemalige Schulleiter des Gymnasiums Reinhard Dreker, derzeitiger Schulleiter Klaus Finsterhölzl, stellvertretende Schulleiterin Annette Jahn, Schulleiterin der Haupt- und Realschule Saterland Astrid Fedorowicz, Schülervertretungslehrerin des LSG Maria Scheele und Dezernent der Kreisverwaltung Neidhard Varnhorn.

„Wir haben uns überlegt, wie wir diese freie Fläche am besten nutzen könnten und da kam uns die Idee einer Ruhezone“, sagt Reinhard Dreker. Angefangen unter der Leitung Drekers, nimmt das Projekt nun unter der Leitung Finsterhölzls Gestalt an. „Gerade für die größeren Schüler soll Entspannung möglich sein“, sagt Annette Jahn. „Auf dem Schulhof läuft in den großen Pausen das Radio, die jüngeren Schüler spielen Ballspiele und manchmal geht es da ziemlich laut zu“, so Jahn. Willkommen sei deshalb ein Ort, an dem Schüler die Reserven aufladen können und so auch der Tag konzentrierter fortgesetzt werden kann. Die neue Fläche wird bepflanzt mit Obstbäumen, einer Kräuterschnecke, einem Blumenbeet und es gibt die ein und andere Sitzgelegenheit. „Geplant ist auch noch ein großes Outdoor-Schachfeld und ein grünes Klassenzimmer“, berichtet Jahn.

Auch die Bank, die der ehemalige zehnte Jahrgang der Schule schenkte, findet hier Platz. 17 000 Euro wurden für diese Maßnahmen vom Landkreis Cloppenburg bereitgestellt. Die Pflanzen wurden zum Teil gespendet. „Über weitere gespendete Pflanzen würden wir uns sehr freuen“, sagt Finsterhölzl. In den Pausen sei eine Aufsicht anwesend und auch die Schüler der zehnten Klassen der Haupt-und Realschule, die gleich nebenan liegt, seien willkommen. „Die Schüler im Schulvorstand haben an der Planung mitgewirkt“, berichtet Jahn. Als Symbol der Eröffnung des Areals wurde eine Blutbuche gepflanzt. „Diesen Baum hatten sich die Schüler gewünscht“, so Dreker.