Ramsloh - Zum sechsten Mal hat der Seniorenbeirat Saterland in Kooperation mit der Haupt- und Realschule sowie dem Bildungswerk am Mittwochvormittag eine Schulung für Senioren angeboten. Erstmals fand diese nicht nur am Computer, sondern auch am Smartphone im Computerraum der Schule in Ramsloh statt. Und dies stieß auf große Resonanz.
16 Schüler der 10H um Klassenlehrer Gunnar Norda wurden zwölf Senioren zugeteilt. Im Vorfeld hatten sie bei der Anmeldung angegeben, was sie gerne wissen möchten. Jeder Senior bekam dann einen Schüler nach seinen Interessen zugeteilt, der ihm mit Rat und Tat zur Seite stand. So konnte jeder in seinem eigenen Lerntempo geschult werden. Eigene Laptops oder Smartphones konnten mitgebracht werden.
Zum dritten Mal dabei war Ingeborg Trach aus Sedelsberg. Wurde sie sonst immer am PC geschult, hatte sie am Mittwoch ihr Smartphone mitgebracht und ließ sich vom 16-jährigen Fabian Böhmann in dieses einweisen. Da ihr Sohn das Smartphone eingerichtet hatte, wollte sie vor allem wissen, wie sie neue Adressen eingeben kann. „Bisher habe ich immer nur Nachrichten per Whatsapp geschrieben“, sagte die Seniorin.
Fabian war genau der richtige Ansprechpartner. „Ich kenne mich gut mit Computern und Smartphones aus“, sagte der Schüler. Er habe sich für die Schulung gemeldet, da er Lust habe, zu helfen.
Gertrud Lichey aus Idafehn wollte sich ebenfalls darüber informieren lassen, was ein Smartphone so alles kann. „Ich habe weder Computer noch Smartphone“, sagte sie. Niklas Schlüter (18) hatte zum Glück gleich zwei Smartphones dabei und erklärte der Seniorin zunächst einmal die Grundfunktionen und wie man Nachrichten schreibt. Die Interessen der Senioren waren vielfältig. Die Mehrheit aber wollte Näheres über das Smartphone erfahren. Einige hatten gar keine Vorkenntnisse. Für die Schüler der 10H war dies aber kein Problem.
Rosa Strohschnieder, Sprecherin des Beirats, freute sich über die Resonanz. Sie dankte Gunnar Norda, mit dem sie die Schulung leitete, dafür, dass der Beirat die Räumlichkeiten der Schule nutzen durfte, und bei den Schülern für ihre Engagement.
