RAMSLOH - „Wenn ihr einem Hund begegnet, dürft ihr nicht wegrennen, bleibt stehen und lasst ihn an euch schnuppern. Wer wegrennt weckt den Jagdtrieb des Hundes “, rät Heinrich Erkens. Der 72-Jährige ist an diesem Tag mit seinem Golden Retriever „Floyd“ Gast im Biologieunterricht der Klasse 5c des Laurentius-Siemer Gymnasiums.
Erkens ist Mitarbeiter des Vereins „Hunde helfen Menschen“ und zeigt den Schülern das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden. „Floyd“, sein zehnjähriger Golden Retriever, soll den Jungen und Mädchen die Angst nehmen im Umgang mit großen Hunden. „Ein Hund ist immer nur so gefährlich wie der Mensch am anderen Ende der Leine“, betont der Hundeführer.
Von Erkens erfahren die Schüler, dass ein Hund seine Umwelt vor allem mit der Nase wahrnimmt und sein Geruchssinn ungefähr 60 Mal so gut ist, wie der des Menschen. Was Hunde gar nicht mögen und zudem in der Erziehung des Vierbeiners kontraproduktiv ist, sind Schläge als Erziehungsmethode. „Einen Hund erzieht man am besten mit Liebe, Lob und Leckerlis“, betont Erkens.
Zum Abschluss der Stunde dürfen die Kinder dann mit „Leckerlis“ Golden Retriever „Floyd“ dafür belohnen, dass er sich so brav verhalten hat. „Die Begegnung mit dem Hund war für uns alle sehr lehrreich, wir sind Herrn Erkens und Floyd sehr dankbar “, zog Biologie-Lehrer Reinhard Walter ein positives Fazit des Anschauungsunterrichts.
