RAMSLOH - Zur Preisverleihung für den Ideenwettbewerb zur Einrichtung eines Jugendparlaments in der Gemeinde Saterland begrüßte Bürgermeister Hubert Frye am Mittwochabend im Rathaus neben den Jurymitgliedern die Vertreter der Wettbewerbsteilnehmer, Schüler des Schulzentrums Saterland und Jugendliche des Blasorchesters Sedelsberg mit ihren Lehrern und Jugendbe-treuern.
„Ziel unseres Wettbewerbes war es, die Jugend für die kommunalpolitische Arbeit zu sensibilisieren und ihr Interesse an dieser Arbeit zu wecken“, betonte Frye in seiner Ansprache. Über vier Wettbewerbsbeiträge musste die Jury ihr Urteil fällen. Drei Schulklassen und eine Jugendgruppe hatten sich beteiligt.
Nach intensivem Vergleich erhielt nun die Arbeit der Klasse 7c der Hauptschule des Schulzentrums Saterland den 1. Preis. Eine Urkunde und Preisgeld in Höhe von 300 Euro nahm Monika Johanning, Lehrerin der Klasse 7c, stellvertretend für die Klasse entgegen.
Die einzige nicht von einer Schulklasse abgegebene Bewerbung kam von der Jugendabteilung des Blasorchesters Sedelsberg. Die Bläser erhielten für ihren Wettbewerbsbeitrag den zweiten Preis und eine Urkunde und ein Preisgeld von 200 Euro. Den Preis nahm die Jugendsprecherin der Bläser, Christin Niehaus, entgegen. Die Bewerbung der Klasse 10 R 2 landete auf dem dritten Platz. Hierfür gab es eine Urkunde und das Preisgeld von 100 Euro. Auf dem vierten Platz kam der Beitrag der Klasse 9 R 1 der Realschule im Schulzentrum Saterland.
Die Wahl des Jugendparlaments soll zusammen mit der Kommunalwahl am 11. September stattfinden. Die Gemeinde benötigt dazu Wahlhelfer, vor allem Jugendliche, so Frye.
Jurymitglied Gerd Albers merkte an, dass die Jury vorschlage, dass Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren wählen dürfen und auch wählbar sind. Das Jugendparlament sollte Kompetenzen und ein eigenes Budget bekommen, um eigene Vorschläge zu entwickeln und umsetzen zu können. Bei der Sitzung des Jugendausschusses in der nächster Woche soll über die Ausgestaltung des Jugendparlaments abgestimmt werden.
