RASTEDE - 26 Jahre nach der Reifeprüfung setzte jetzt der Abitur-Jahrgang 1984 seinen „ABI’84 Stern“ in die „Abistein“-Reihe vor dem KGS-Eingang an der Wilhelmstraße. „Das wollten wir uns einfach nicht nehmen lassen“, lautete das Credo der Organisatoren. Als die „ewig Zweiten“ – der erste Abitur-Jahrgang hatte die KGS 1983 verlassen – sind sie damit zumindest ihren Vorgängern, die mit der Abi-Aktion „VW-Käfer im Lehrerzimmer“ Furore machten und den zwei folgenden Jahrgängen 1985 und 1986 zuvor gekommen.

Die Tradition der Steinsetzung wurde vom Abitur-Jahrgang 1987 eingeläutet. Seitdem haben sich alle Abiturienten der KGS Rastede beim Verlassen ihrer Schule ein Denkmal gesetzt. Die Idee der nachträglichen Steinsetzung kam den heute etwa 45-Jährigen im vergangenen Jahr im Zuge ihres Treffens 25 Jahre Abitur, zu dem die Schule eingeladen hatte. Sieben Mitschüler packten die Sache an, diskutierten Entwürfe, sammelten Geld unter den Ehemaligen und bereiteten einen „Festakt“ vor. Neben einem guten Drittel der „Ehemaligen“ durften die Protagonisten auch die stellvertretende Schulleiterin Susanne Windels, den damaligen Schulleiter Hans-Gerd Fudickar sowie zwei Tutoren begrüßen. Nach einem geselligen Tag blieb nur die Frage offen, ob die Aktion Nachahmer findet: „Wäre doch toll, wenn die Abi­stein-Reihe komplett wäre“.