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Abi-Vegas Abiturienten pflegen den „Rollentausch“

Wolfgang Müller

RASTEDE - „Abi-Vegas“ nennt sich der Abiturjahrgang 2010 an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede, und er will in die Geschichte der Schule und des Residenzortes eingehen: nicht nur als letzter „Solo“-Jahrgang mit 13 Schuljahren (im nächsten Jahr verlassen der letzte „13-er Jahrgang“ und die ersten Schüler mit dem „Turbo-Abitur“ nach 12 Jahren gemeinsam die KGS), sondern auch durch die Veranstaltungen.

Riesenparty

Und dazu gehören eine Riesenparty im Sommer 2009 im Gewerbegebiet An der Brücke, die legendäre „Vegas-Night“ vor wenigen Wochen und Ende Mai eine weitere Feier, „für die wir noch händeringend ein Veranstaltungsgelände suchen“, erklärt Alexander von Essen, einer der Organisatoren; wer ein Grundstück für die friedliche Feier zur Verfügung stellen kann, sollte sich unter   04402/92640 (KGS) melden.

Doch vorher „müssen wir noch einige Male zum Unterricht, und ab 13. April finden die Abi-Prüfungen statt“. Doch auch die letzten Unterrichtsstunden verlaufen bei „Abi-Vegas“ natürlich „nicht normal“. So stand jetzt die „Themenwoche“ auf dem „Stundenplan“.

Und dazu gehörte eine Aktion, die auch die Lehrkräfte durchaus irritierte: Die jungen Männer kamen als junge Frauen und umgekehrt – die Schüler mit Miniröcken und Stöckelschuhen, die Schülerinnen mit Krawatte oder Brusthaartoupet.

Verkleidet

„Las Vegas“ mit schrillen „Klamotten“ war ein weiteres Thema, wobei Christoph Bennenhei die meisten Blicke auf sich zog: Sein Anzug, vom Vater geliehen, stammt tatsächlich aus Las Vegas. „Oma und Opa“ sowie der „St. Patricks-Day“ waren weitere Themen ebenso wie „bad taste“, so schrill und häßlich wie möglich. Die Abi-Entlassungsfeier findet am 18. Juni statt, abends wird der Ball gefeiert, den der Abi-Jahrgang bei einer Aktion von OLB und Radio ffn gewonnen hat dank der vielenStimmen, die bei einem Internet-Voting für den beliebten „Abi-Vegas“ abgegeben wurden.

Der macht übrigens nicht nur durch die Aktionen auf sich aufmerksam: „Wir sind unheimlich gut zusammengewachsen, wir helfen uns auch gegenseitig“ – natürlich auch in der Hoffnung, „dass alle gut durch’s Abitur kommen“.

  

Themen
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