RASTEDE - Schüler berichteten von Auslandsaufenthalten. Mirja Viertelhaus-Koschig von der Vierol AG sprach über Fremdsprachen im kaufmännischen Beruf.

Von Katrin Bendel

RASTEDE - Ohne Fremdsprachenkenntnisse geht im Berufsleben nicht viel. Das wissen auch die Lehrer des Fachbereichs Fremdsprachen der KGS Rastede. Sie haben zum ersten Mal einen Projekttag unter dem Titel „Fremdsprachen lernen – und dann?“ organisiert. Ziel war es, den Schülern Informationen über Weiterqualifizierungsmöglichkeiten im Bereich der Fremdsprachen während und nach der Schulzeit zu geben.

Zunächst nahmen Oberstufenschüler die Mitschüler des 9. Jahrgangs mit auf eine kleine „Weltreise“, indem sie von ihren Auslandsaufenthalten in Brasilien, Frankreich, Südafrika, La Réunion, den USA und Neuseeland berichteten – angereichert mit einer Menge Bildmaterial. Auch eine Austauschschülerin aus Bolivien sowie die Fremdsprachenassistenten Isabelle Guyot (Frankreich) und Brian Wilson (USA), derzeit an der Realschule in Gnarrenburg bzw. an der IGS Delmenhorst tätig, brachten ihre Erfahrungen in die Präsentation ein.

Anschließend referierte KGS-Abiturientin Mirja Viertelhaus-Koschig, inzwischen stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Vierol AG (Spezialist für Autoelektrik, Fahrwerk- und Motorteile in Oldenburg) zum Thema „Fremdsprachen im kaufmännischen Beruf“. Speziell machte sie die Bedeutung von Sprachkenntnissen am Beispiel des Ausbildungsberufs Kaufmann/frau im Groß und Außenhandel deutlich. So erfuhren die Schüler, dass bei der Vierol AG, die in 117 Länder exportiert, selbst deutsche Mitarbeiter zwischen Oldenburg und Singapur in Englisch kommunizieren – damit auch englisch sprechende Kollegen weitergeleitete E-Mails verstehen. Vom ersten Tag an müssen sich selbst Azubis in Englisch verständigen können. Deshalb wird schon im Aufnahmetest schriftlich und mündlich Englisch abgefragt.

Die Vorteile des Deutsch-Französischen Studienprogramms der Uni Oldenburg in Kooperation mit der Universität Brest in Frankreich schilderte der Student Frederic Ercksen, der ebenfalls an der KGS das Abitur ablegte, in seinem Referat. Dass diese Informationen bei den Schülern auf großes Interesse stießen, zeigten ihre vielen Fragen, die die beiden Referenten gern beantworteten.