RASTEDE - Seit zehn Jahren bewährt sich die Cafeteria an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Rastede. Ehrenamtlich wird sie betrieben, etwa 60 Mütter wechseln sich ab, um die Kinder mit Brötchen und Getränken zu versorgen. Die Mädchen und Jungen der 5. und 6. Klassen, untergebracht am Standort Feldbreite, hatten allerdings relativ wenig von dem Angebot, da der Weg dorthin mit den schweren Ranzen zu weit und aufwendig war.

Diese Zeiten sind jetzt vorbei. Mit Beginn des Unterrichtes nach den Herbstferien – die Schule fängt am Montag, 5. November, wieder an – verfügen die Kinder über eine eigene Cafeteria, und auch dafür haben sich Mütter – und mit Herbert Niehus auch ein Vater – bereit erklärt, ehrenamtlich zu arbeiten. Am Donnerstag dieser Woche wurden sie in ihre Aufgaben eingeführt, ab Montag servieren sie mittags ein wechselndes Gericht (2,50 Euro) oder Baguettes (1 bis 2 Euro), dazu Getränke (70 Cent, Pfand 30 Cent). Bestellt und bezahlt wird in der großen Pause, geliefert wird das Essen vom Restaurant „Panda“; Sue Ho hat selbst ein Kind an der Schule und unterstützt die Aktion daher gerne.

Initiiert wird auch diese Cafeteria vom Förderverein der KGS – und Anna Papenroth, stellvertretende Vorsitzende, ist dankbar über das Engagement der Eltern; damit würden aus der Cafeteria an der Wilhelmstraße keine Mütter abgezogen.

„Essen gut, alles gut – die Erfolgsgeschichte der Cafeteria an der KGS geht weiter“ haben Förderverein und Schulelternrat den Flyer überschrieben, mit dem für das neue Angebot geworben wird. Gerade die ehrenamtliche Arbeit ermögliche zusammen mit einer günstigen Preisgestaltung der Lieferanten eine kostengünstige gesunde Kost für die Schülerinnen und Schüler.

Der erwirtschaftete Überschuss ermöglicht es dem Förderverein, etliche Projekte zu unterstützen und Anschaffungen zu tätigen, Gelder für Klassenfahrten und Sportveranstaltungen bereit zu stellen und auf diese Weise dort zu helfen, wo es keine Gemeinde- oder Landesmittel gibt, mit denen aber das schulische Leben bereichert werden kann.

Weitere Eltern, die helfen wollen, sind übrigens an beiden Standorten immer gerne gesehen. „Deren Leistung“, so der Förderverein, „ist für die Schulgemeinschaft von unschätzbarem Wert“.