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CAFETERIA „Gewaltige Leistung“ der Mütter

RASTEDE - Dem Förderverein der KGS Rastede und den hilfreichen Mütter galt der Dank. Seit zehn Jahren versorgen sie die Schüler.

Von Wolfgang Müller

„Das ist ein Angebot, das die Schule wesentlich trägt“, kommentierte Dr. Arnold Bettien, didaktischer Leiter der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede am Mittwoch die Cafeteria. Diese Einrichtung, gegründet und getragen vom Förderverein der Schule und umgesetzt von Müttern, die ehrenamtlich Brötchen belegen und Getränke ausschenken, feierte ihr zehnjähriges Bestehen.

Hunderte von Brötchen gehen an jedem Vormittag über den Tresen, „wir fragen uns, wie die Mütter das schaffen“, meinte Jaana Friebel, die gemeinsam mit Almut Freese seitens des Lehrerkollegiums für Einkauf und Einsatzplan verantwortlich zeichnet.

Und auch Anna Papenroth, stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, lobte das ehrenamtliche Engagement der Helferinnen: „Eine gewaltige Leistung“. Der Erlös aus der Cafeteria kommt in vollem Umfang der Schule zugute; der Förderverein investiert ihn in die verschiedensten Maßnahmen, die das Schulleben schöner machen.

Der Verein hat, so Anna Papenroth, bereits das nächste Ziel vor Augen: Eine „Filiale“ am Standort Feldbreite, damit die Schüler der 5. und 6. Klassen mit ihren schweren Schultaschen kürzere Wege haben.

Bevor die stellvertretende Vorsitzende die Geburtstagstorte (gestiftet von der Bäckerei Müller&Egerer als Partner der Schule) anschnitt, wurden die Mütter geehrt, die viermal im Monat die Cafeteria betreuen: Barbara Braun, Maike Diers, Renate Eilers, Doris Hoffmann, Anja Pargmann, Anna Schlachter, Rita Vogt und Brigitte Vollstaedt, und für ihr Engagement ausgezeichnet wurden auch Marie-Luise Weber, Nicole Malich und Jonas Frank.

Musikalisch begleitet wurde die Feier von Thomas Schubert am Klavier und der Sängerin Elin. In dieser Woche profitieren alle Kunden von „Jubiläumsangeboten“.

Weitere Bilder unter www.NWZonline.de/

fotogalerie-ammerland

Von Wolfgang Müller

Frage:

In jeder Pause 30 Minuten Stress total – wie halten Sie das aus?

Kowalski:

Gut – denn das ist nicht nur Arbeit, das macht Spaß. Die Arbeit in einem so netten Team und der Umgang mit den jungen Leuten bringen viel Freude.

Frage:

Wie viele Brötchen gehen über den Tisch, wie lange brauchen Sie zum belegen?

Kowalski:

An einem Vormittag gehen bis zu 700 Brötchen über den Tresen, zum Belegen brauchen wir 10 bis 20 Sekunden, je nach Belag, ob mit oder ohne Butter, ob mit Wurst oder Frischkäse.

Frage:

Wie sieht der „Arbeitstag“ in der Cafeteria aus?

Kowalski:

Start ist um 8 Uhr, bis zur ersten Pause um 8.40 Uhr haben wir Kaffee aufgesetzt, Brötchen geschmiert und Kaltgetränke bereit gestellt. Nach dem Andrang in der Pause wird wieder aufgeräumt – und wir bereiten uns auf den nächsten Ansturm vor.

Frage:

Schmeckt Ihren Kindern das Frühstück auch?

Kowalski:

Zwei Kinder habe ich an der KGS durchgeschleust, das dritte ist 18 und kommt immer regelmäßig zur Cafeteria.

Margrit Kowalski ist eine der 60 Mütter, die sich in der Cafeteria an der KGS engagieren. Seit sechs Jahren hilft sie dort regelmäßig.

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