Rastede - Gleich vier Absolventen der Kooperativen Gesamtschule Rastede haben ihr Abitur in diesem Jahr mit der Traumnote 1,0 bestanden. Von 900 möglichen Punkten in der Abiturprüfung erreichte Frederik Ohlenbusch 848 Punkte, Erik Fisahn 839 Punkte, Jonas Krusch 827 Punkte und Anne zur Horst 825 Punkte. Bei der Entlassfeier am Freitagmittag in der Mehrzweckhalle Feldbreite überreichte Rastedes Bürgermeister Dieter von Essen den Absolventen dafür jeweils ein Buch. Den Glückwünschen schloss sich auch Schulleiter Gerd Kip an.
Auch insgesamt erreichte der Abschlussjahrgang 2018 aber ein beachtliches Ergebnis, wie Oberstufenkoordinatorin Claudia Berger vor der Übergabe der Zeugnisse sagte. So hätten 23 der 127 Absolventen ihren Abschluss mit einer 1 vor dem Komma bestanden. Der Jahrgang kam auf eine Durchschnittsnote von 2,58. So konnten dann auch zahlreiche weitere Bücher und Preise an Absolventen verliehen werden, die in den verschiedenen Fächern das jeweils beste Abitur geschrieben hatten.
Kip griff in seiner Rede das Motto des diesjährigen Abiturjahrgangs, „A Bier Tour – Leer gut, voll besser“ auf. „Ich bin mir sicher, dass Sie heute mit dem Nachweis der allgemeinen Hochschulreife eine stabile Schaumkrone überreicht bekommen, die Sie für die folgenden Gärprozesse befähigt. Und ich bin mir sicher, dass Ihre gereiften Persönlichkeiten das Überschäumen verhindern werden“, sagte der Schulleiter.
Auch Bürgermeister von Essen bezog das Motto in seine Rede ein und fragte: „Was ist Ihre ganz besondere persönliche Zutat, die den Jahrgang dieser ,A Bier Tour‘ zur Hochschulreife gebracht hat? Was werden Sie selbst als ganz besondere Note in Ihr Leben einbringen – und in das Leben der Menschen, denen Sie begegnen?“
In der Jahrgangsrede, die Lehrer und Abiturienten gemeinsam hielten, ging es derweil um die Frage, was Bildung ist und was nicht – vor dem Hintergrund, ob man das eigentlich alles braucht, was in der Schule vermittelt wird. Die Redner machten deutlich, dass so die Fähigkeit erlernt werden soll, den Blick über den eigenen kleinen Tellerrand zu werfen. Nur dann sei man zu Weitsicht fähig und könne sich in andere Menschen und deren Situation hineinversetzen.
