RASTEDE -

Sie ist eine der jüngsten Kandidatinnen Niedersachsens. Auf der Liste der Grünen kandidiert sie als Parteilose.

RASTEDE/WM - Mit Myriam Zimmer aus Bad Gandersheim kann sie nicht ganz mithalten, die wird erst am 10. September, dem Kommunalwahltag, 18. Der Geburtstag von Insa Schure aus Rastede-Kleinenfelde liegt dann gerade zehn Tage zurück. Aber so ist die am 1. September 1988 geborene Schülerin der 12. Klasse an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Rastede die jüngste Kandidatin im Ammerland und wahrscheinlich auch weit darüber hinaus.

Für Politik hat sie sich „eigentlich schon immer“ interessiert und die Nachrichten dazu verfolgt und gerne darüber diskutiert. Schülersprecherin war sie in der 7./8. Klasse, jetzt gehört sie der Schülervertretung der KGS an und ist auch Jahrgangssprecherin.

Zu den Grünen, deren Programm ihr schon immer gefallen hat, ist sie über Joschka Kipshagen gekommen, der in Rastede die „Grüne Jugend“ leitet. „Der hat mich zu den Alt-Grünen mitgeschleppt“, blickt Insa zurück. Und als hier gefragt wurde, wer kandidieren will, „habe ich die Hand gehoben“. So landete sie, damals noch keine 18, auf der Liste. Mitglied der Grünen ist sie allerdings nicht, „das ist aber eher eine Geldsache“. Günstiger ist die Mitgliedschaft bei der Grünen Jugend, der Insa angehört und in der sie auch im Landesvorstand aktiv ist.

Die Jugendarbeit zu fördern und den Öffentlichen Personennahverkehr zu verbessern, sind nur zwei ihrer Ziele. Die Chancen, ein Mandat zu erhalten sind, „sind gar nicht mal so schlecht“, meint Insa nach vielen Gesprächen mit ihren Altersgenossen. Hier wie in in ihrem Politik-Leistungskursus an der KGS wirbt sie aber auch um eines: „Dass die Jugend zur Wahl geht und von ihrem Stimmrecht Gebrauch macht.“