RASTEDE - Bundeswehr, Zivildienst oder Freiwilliges Soziales Jahr?Zu diesem Thema hat der CDU-Gemeindeverband Rastede, ins Schlosscafe Rastede eingeladen. Gleich vier Referenten, zwei vom Diakonischen Werk aus Oldenburg und zwei von der Bundeswehr, informierten über die Vielfalt an Möglichkeiten bei der Bundeswehr wie auch im sozialen Bereich.
Die Bundeswehr bietet beispielsweise 23 verschiedene Studiengänge an, erklärte Holger Flick, Oberleutnant zur See und Wehrdienstbeauftragter. Die akademischen Abschlüsse entsprächen denen der Studiengänge an öffentlichen Universitäten. Anders als an öffentlichen Hochschulen sei es bei der Bundeswehr möglich, den Master-Abschluss, der für jeden Offizier das Ziel sei, bereits in vier Jahren zu erwerben. Die Universitäten seien als Campus-Universitäten eingerichtet. Lehr-, Forschungs- und Wohnbereiche der Studenten lägen nah beieinander.
Das Diakonische Werk, vertreten Theo Lampe und Fenni Lambers, informierte über die vielen verschiedenen Möglichkeiten im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ), das in der Regel zwölf, mindestens jedoch sechs Monate dauere, aber auch auf 18 Monate verlängert werden könnte. Hier bestehe auch die Chance, ein Jahr im Ausland aktiv tätig zu sein, „das heißt, sich sozial zu engagieren und gleichzeitig Erfahrungen zu sammeln mit anderen Menschen in anderen Kulturen“. Wichtig war es allen Referenten, dass sich die jungen Leute früh mustern lassen – um so früher könnten sie ihre weitere Zukunft planen: „So entstehen auch keine Lücken in der Lebensplanung bzw. auch nicht im Lebenslauf.“ Auch bei der Bundeswehr, dem FSJ und dem Zivildienst heiße es „der frühe Vogel fängt den Wurm“. Wer sich früh um seine Zukunft kümmere, der habe auch hier die meisten Möglichkeiten sich noch etwas auszusuchen. Denn auch hier seien natürlich die Anzahl der Stellen und Studienplätze nicht unendlich.
