RASTEDE - Als „Naturschützer mit Examen“ bezeichnete Kreisjägermeister Günther Wemken die 15 neuen Jägerinnen und Jäger, die am Mittwochabend im „Dorfkrug“ Hankhausen ihre Urkunden erhielten. Monatelang hatten sie sich auf die Jagdprüfung vorbereitet, in der Praxis im Forst und in der Theorie auf der „Schulbank“ und in unzähligen Stunden bei den „Hausaufgaben“ daheim. Der Erfolg der Teilnehmer und auch der Ausbilder: Alle haben bestanden.
Für die anspruchsvolle Prüfung waren die Absolventen bereits morgens um 7 Uhr im Revier. Wemken freute sich über das Engagement und auch den Erfolg: „Es sind zum Teil sehr gute Leistungen gezeigt worden.“
Der Kreisjägermeister war überzeugt, dass die neuen „Waidgesellen“ die Natur nun mit anderen Augen sehen. Er wies sie aber auch auf die Verantwortung hin, die sie übernehmen, beispielsweise in der Anlegung und im Erhalt von Biotopen, „um den Verlierern der Landschaft zu helfen“. Den neuen Jägerinnen und Jägern gratulierte auch Hartmut Cordes, Vorsitzender der Jägerschaft Ammerland, zum „grünen Abitur“.
Bester Teilnehmer war Dr. Reinhard Vellever aus Oldenburg – er kann sich nun auf den Abschuss eines Rehbockes freuen, den Hermann Deye freigibt; seit vielen Jahren würdigt er auf diese Weise das Engagement. Hervorgehoben wurden auch die Leistungen von Stefan Alberts (Garnholt) und Ferdinand Hartmann (Oldenburg).
