RASTEDE - „Beispielhaft für Deutschland“ – mit diesem Lob kehrte die AG „Für den Frieden“ der KGS Rastede vom diesjährigen Kongress aller deutschen „Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage“ aus Berlin zurück.
Insbesondere ihr zehnjähriges Engagement gegen den Antiziganismus, also die Diskriminierung von Sinti und Roma, überzeugte die 300 anwesenden Schüler und Lehrer. Als herausragendes Beispiel aller 720 Schulen, die in Deutschland den Titel einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ tragen, stellte die Arbeitsgemeinschaft an der KGS Rastede dar, woher der Rassismus gegenüber den Sinti und Roma rührt und welche Anstrengungen sie unternimmt, um dieser Diskriminierung zu begegnen. Annabell Haesters, Mareike Peschel und Paul Finke-Engels klärten ihre Zuhörer über den historischen und den aktuellen Antiziganismus auf. 80 000 Sinti und Roma seien nach wie vor Opfer sozialer, gesellschaftlicher und politische Ausgrenzung.
Die Leiterin des bundesweiten Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, Sanem Kleff, und der Geschäftsführer der Bundeskoordination, Eberhard Seidel, sprachen der AG ihre Wertschätzung aus.
