RASTEDE - Die KGS Feldbreite ist als Umweltschule in Europa ausgezeichnet worden. Sichtbares Symbol ist eine Fahne, die seit Donnerstag auf dem Schulgelände weht. In einer Feierstunde freuten sich Vertreter der Schule, des Fördervereins, der Gemeinde und beteiligte Schüler über die Auszeichnung.

„Wir haben mit ganz vielen Schülern viel für die Umwelt getan“, sagte Lehrerin Sonja Eitel-Harms, die mit Gerold Dimitriew die Schulgarten-AG betreut. Die Umwelt sei gefördert worden und ein lebendiges Schulgelände noch immer im Entstehen begriffen.

Dort befinden sich bereits Kübelteiche, ein Beeren- und Obstgarten, ein Trockenhochbeet und ein Klassenzimmer im Freien. „Projektdauer lebenslänglich“, sagte Dimitriew mit Blick auf die Nachhaltigkeit der Anlage und fügte an: „Das ist was für immer.“

Für Nachhaltigkeit steht auch der Bienenkasten, der sich auf der Streuobstwiese der Schule befindet. Er wird von der Imker-AG und Lehrerin sowie Imkerin Nicola Reershemius betreut. Auf den Zusammenhang zum Garten wies Sonja Eitel-Harms hin: „Ohne den Garten haben die Bienen keine Nahrung.“

Bei der Finanzierung des Schulgartens seien insbesondere der Förderverein und die Raiffeisenbank zu nennen. Auch die Gemeinde als Schulträger beteiligt sich. Außerdem liege eine Zusage über 8000 Euro von der Bingo-Stiftung vor, sagte Sonja Eitel-Harms.

Vor zwei Jahren hatte sich die KGS Feldbreite angemeldet, um Umweltschule zu werden. Es wurde ein Handlungskonzept entworfen und in der Zwischenzeit vieles umgesetzt. Mit der Planung des Schulgartens hatte die KGS die Diplom-Biologin Birgit Weusmann beauftragt.

Frank Jacob
Frank Jacob Redaktion Rastede, Redaktion Wiefelstede