RASTEDE - Die Ellernprüfung findet alle Jahre wieder vor dem Ellernfest statt: Die Spitzen von Rat und Verwaltung fahren mit dem Floß über den Teich und verkünden, dass am Ellern „alles im Lot“ ist. In diesem Jahr fällt diese Probe wegen der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 950-jährigen Bestehen des Residenzortes aus. Dafür haben Schülerinnen und Schüler der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede die Ellernprüfung einmal anders vollzogen, nämlich mit echten Proben und darauf folgend Analysen im Labor.
Die Ergebnisse verrät Biologielehrerin Susanne Bürig – sie hat das Projekt der Bio-Kurse des Abiturjahrganges 2010 mit ihren Kolleginnen Marianne Zachert und Isabelle Lisbach geleitet – indes nicht: „Eine einmalige Messung ist niemals repräsentativ.“ Denn schon wenige Stunden nach einer Messung könnten sich die Sauerstoff- und Stickstoffwerte wieder ändern: durch Lichteinfall oder durch die Temperatur. Vielmehr ging es in dem Bereich „Aquatische Ökosysteme“ darum, Methoden zu erlernen, die Güte des Wassers zu messen und auszuwerten.
