Schülerinnen und Schüler des Friesoyther Albertus-Magnus-Gymnasiums sind gelegentlich zu besonderen Leistungen fähig. Das beweisen sie immer wieder, nicht zuletzt auch bei den alljährlichen Spendenaktionen für diverse Hilfsprojekte in aller Welt. Dem Ruf der Schule dient sicher auch eine Idee der Kunsterzieherin Sabine Rehrmann. Als sie das Thema „Auge“ von den Schülerinnen und Schülern des 10, Klassen im Unterricht umsetzen ließ, verstaubten die Arbeiten anschließend nicht in irgendeiner Schublade, sondern wurden zu Ausstellungsobjekten im Optikergeschäft Bruns in Westerstede. Und nicht nur das: Die Tieraugen dienten als Grundlage eines Gewinnspiels, bei dem die Augen den dazugehörigen Tieren zugeordnet werden müssen – was so schwer nicht ist, denn die Bilder der AMG-Künstler haben beachtliche Qualität.

Flexibel und pfiffig ist der Tennisverein Bösel, wenn man mal schnell reagieren und eine Idee haben muss. Als beim Tippspiel des Vereins Theresa Sandmann aus Kroge-Ehrendorf die glückliche Gewinnerin eines Lederballs wurde und sie ihn großherzig dem Verein für einen guten Zweck überließ, hatte der Tennisverein schnell Ersatz parat und überließ den Lederball der St-Martin-Schule. Die Schulkinder hat’s gefreut.

Und noch mal Tennisverein Bösel. Mit vergleichsweise vielen Mann- und Frauschaften nimmt der Klub am Punktspielbetrieb teil. Meistens mit viel Erfolg. Auf den setzte auch die Mannschaft „Herren 40“, als sie noch mit Spielern aus Oldenburg „aufgefüllt“ wurde. Die entpuppten sich leider weniger als Verstärkung, verloren jedes ihrer Spiele und trugen mit dazu bei, dass man nun absteigen muss. Mannschaftsführer Dieter Ordel trug das mit Fassung. Denn das sportliche Desaster hält sich aus zwei Gründen in Grenzen: Erstens spielen die älteren Herren in der kommenden Saison nicht mehr mit den jungen Hüpfern um die 40, sondern „Herren 50“ – will heißen: Jünger als 50 ist keiner mehr – und da gibt es so niedrige Klassen gar nicht. Und zweitens sind die Böseler Mannen vielleicht nicht die besten, ganz sicher aber die lustigsten, was ganz bestimmt mit daran liegt, dass viele Spielerfrauen bei den Punktspielen dabei sind

und prächtig fürs leibliche Wohl sorgen. Kein Wunder, dass man da nicht mehr so schnell laufen kann . . .

Wer richtig reimen kann, ist ganz vorne dabei, könnte man meine. Der 22-jährige Friesoyther Michael Büter sicherte sich so jedenfalls den Bauspar-Hauptgewinn von LBS und Sparkassen bei der Aktion „Reim dich heim“. Mit dem Fangesang „Steh auf für dein Eigenheim und zahl auf dein eigenes Konto ein“ landete Büter den Haupttreffer und gewann einen Bausparvertrag mit 15 000 Euro Guthaben. Zwei Wochen lang wurde täglich der von einer Jury ermittelt beste, lustigste und kultigste Text unter allen Einsendungen in der ffn-Morningshow vorgesungen. Michael Büter kam mit seinem Vorschlag in die Endauslosung und gewann. Die Vertreter der Landessparkasse (LzO) Friesoythe, Filialdirektor Joachim Stuke und Filialleiter Heinz Lübbers, sowie die Vertreter der LBS,

Bernd Kuhlmann und Werner Grunert, gratulierten dem glücklichen Gewinner. Was man mit Reimen so alles schaffen kann. Wie wär’s denn damit? „Sind auf dem Konto tüchtig Mücken, tut das den Bauherrn wohl entzücken.“ Fanpost bitte an . . .

Die Katholische Frauengemeinschaft St. Ludger Neuscharrel (kfd) hatte jetzt zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit Schwester Gisela in die Pfarrkirche eingeladen. Schwester Gisela (geb. Josefa Willenbrink) ist bekanntlich aus Anlass ihres 50-jährigen Ordensjubiläums auf Heimaturlaub in Neuscharrel. Nach dem Gottesdienst trafen sich die Frauen mit Schwester Gisela bei Kaffee und Kuchen im Pfarrheim, um ihr auch in Zukunft weitere Unterstützung zu versprechen. Als sichtbares Zeichen dafür kfd-Vorsitzende Maria Taubenheim Schwester Gisela einen Scheck in Höhe von 1600 Euro, Geld, das größtenteils durch die „Palmstock-Aktion“ der kfd-Seniorengruppe zusammen gekommen sei. Auf die Frage der kfd-Frauen, wozu sie das Spendengeld in Südafrika verwenden werde, antwortete Schwester Gisela: „Das meiste Geld gebe ich immer in kleinen Beträgen persönlich bekannten und

besonders bedürftigen Leuten, denn ich weiß wirklich meistens nicht, wie die im Alltag überleben können. Das ist mir oft ein Rätsel." Weiter erfuhren die kfd-Frauen viel über die Lebensweise, das Schulsystem, die Krankenpflege, über Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten und die Probleme der farbigen Bevölkerung in Südafrika auch nach dem Ende der Apartheid. Ebenso viele interessante Einzelheiten gab es auch aus dem unmittelbaren Tätigkeitsbereich von Schwester Gisela.

Nach Schleswig-Holstein hat es das Jugend-Spielmanns-Fanfarenkorps Friesoythe verschlagen. 35 junge Musikerinnen und Musiker mit 22 Eltern als Begleiter waren für ein verlängertes Wochenende mit ganz dichtem Programm im nördlichsten Bundesland. Vom Bürgermeister empfangen wurden sie in Brunsbüttel, in Hamburg wurde der Tierpark Hagenbeck besichtigt, in Büsum wurde zum Kurkonzert aufgespielt. Zusammen mit den befreundeten Orchestern aus Brunsbüttel und Herzhorn spielte man beim Hafenkonzert in Kolmar. Vom Spielmannszug Herzhorn wurden die Friesoyther anschließend eingeladen, an den Feiern zum 50-jährigen Bestehen im Jahr 2007 teilzunehmen.