Edewecht - Den Wunsch, an einer Oberschule unterrichten zu können, hatte Peter Röben schon länger. Im Sommer 2016erhielt er die Möglichkeit, als Rektor an der Edewechter Oberschule (EOS) tätig zu werden – auf Probe. Diee Probezeit bestand er mit Bravour, so dass ihm jetzt die Ernennungsurkunde zum Rektor der Bildungseinrichtung überreicht wurde.

Auf eine große Feier verzichtete der 35-Jährige und nahm das wichtige Schriftstück von Regierungsschuldirektorin und Schulfachdezernentin für das Ammerland, Martina Reichel-Hoffmann, entgegen. An der Einführung Röbens nahmen auch der ehemalige Regierungsschuldirektors, Manfred Janßen, und der stellvertretender Edewechter Bürgermeister Dr. Hans Fittje teil.

Zuständig ist Röben nicht nur für die Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung, sondern auch für Personalwirtschaft und Personalentwicklung. Der Schulleiter hat die Schule nach außen hin zu vertreten und Gespräche mit Eltern, Schülern, Lehrern und auch mit Politikern zu führen.

Peter Röben hat sich im Rahmen eines 5-Jahres-Planes selbst Ziele gesetzt. Dazu gehört es, die Schule stärker nach außen zu öffnen, Kooperationen voranzutreiben und die Einrichtung in den Bereichen Sport und Kultur stärker zu profilieren. So sucht die Oberschule Patenschaften mit lokalen und regionalen Sportvereinen. Außerdem ist eine Fragebogenaktion geplant, dabei geht es darum, wie und in welchen Bereichen sich die Schule weiterentwickeln sollte. Hier sind sowohl Schüler als auch Eltern gefordert.

Für die Zusammenarbeit mit Vereinen und Verbänden sowie Einzelpersonen hofft Röben, auf ein Netzwerk zurückgreifen zu können, das zum Teil schon besteht. Da er in Edewecht aufgewachsen ist und hier Vereinen wie dem VfL Edewecht, der Schießsportgemeinschaft und dem Veranstaltungsforum angehört, wünscht er sich, entsprechende Beziehungen für die Schule nutzen zu können.

„Mit Peter Röben haben wir unseren Wunschkandidaten erhalten“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Dr. Fittje. Er erwartet vom neuen Schulleiter Innovation, Verlässlichkeit und das Anfassen neuer Aufgaben. Röben selbst betonte, dass „guter Unterricht und vielfältiges Schulleben wichtig und das Aushängeschild einer Schule sind. Wir haben hier alles, um eine gute Schule weiterzuentwickeln.“