RODENKIRCHEN - Das Thema regenerative Energie wurde den Jugendlichen der 7. bis 9. Klassen der Haupt- und Realschule Rodenkirchen jetzt näher gebracht. Nach drei Jahren war das EWE-Mobil wieder an der Schule zu Gast. Und die EWE-Schulbetreuer Stephanie Meißner und Karl-Heinz Raczek leiteten die Mädchen und Jungen beim Bau einer Kurbelleuchte sowie eines Windrades an.
Energie macht Schule
Energie macht Schule: Unter diesem Motto stand der Unterricht für die Siebt- bis Neuntklässler. Zunächst gab es eine theoretische Einführung in die Materie. Dass das Thema Energie nicht nur für den Physikunterricht interessant ist, merkten die Mädchen und Jungen schnell. Klimaschutz und erneuerbare Energien, Fragen zu wirtschaftlichen und ökologischen Folgen verschiedener Energiekonzepte spielen eine immer größere Rolle im Leben der Menschen, die die Auswirkungen des weltweiten Klimawandels immer deutlicher zu spüren bekommen.
Die Schulberater des Energiekonzerns hatten nicht nur umfangreichen Stoff für den Unterricht, sondern auch Material – darunter unter anderem die Bausätze – für das praktische Arbeiten mitgebracht. In der hervorragend ausgestatteten Schulwerkstatt begann dann das praktische Umsetzen des Projekts. Die Siebtklässler machten sich daran, ein Miniwindrad anzufertigen. Die Einzelteile mussten die Schüler selbst herstellen. So mussten sie beispielsweise Gewinde in Bohrungen schneiden oder Winkel formen. Es entstanden 54 Miniräder, die sich schließlich im Wind drehten.
Geschickte Schüler
Die älteren Schüler widmeten sich dem Thema Energiewandlung und stellten Kurbelleuchten her, über ein Reibradgetriebe wird deren Solarmotor angetrieben. Die Schüler nutzten die Maschinen in den Werkräumen, um die Bauteile für die 142 Kurbelleuchten herzustellen. Der sachgerechte Umgang mit Vorrichtungen und Maschinen spiele dabei eine Rolle, sagte Karl-Heinz Raczek und lobte das handwerkliche Geschick der Schüler. An anderen Schulen sei deutlich zu sehen gewesen, dass vielen Schülern praktische Arbeit fehlen würde, merkte er an.
Lehrerin Elke Mathiszig hatte das Energiemobil wieder an die Schule geholt.
