ROSTRUP - ROSTRUP/LÜ - In der neuen Außenstelle der Johanniter-Schule im Rostruper Bundeswehrkrankenhaus lernen seit Ende April 25 angehende Rettungsassistenten ihren Beruf rund um die schnelle Hilfe im Notfall. In den Räumlichkeiten der ehemaligen Sanitätsschülerkompanie und Rettungsdienstschule am Bundeswehrkrankenhaus finden die 19- bis 37-Jährigen optimale Bedingungen vor. Die Ausbildung umfasst zwei Jahre und beinhaltet einen theoretischen und einen praktischen Teil.
Die Johanniter-Schule hatte die Ausschreibung des Kreiswehrersatzamtes Oldenburg zur Ausbildung von Rettungsassistenten im Februar 2006 gewonnen. Durch die verstärkten Auslandseinsätze der Bundeswehr ist der Bedarf an Rettungsassistenten in den vergangenen Jahren gestiegen. Zunehmend kümmern sich zivile Organisatoren um die Ausbildung des Militärs.
In Rostrup leitet Lehrrettungsassistent Volker Kleinert die Kurse. Er schätzt die intensive Art der Ausbildung: „Der Unterricht in 24 bis 28 Wochenstunden bietet eine hervorragende Voraussetzung fürs Lernen. Ich kann gut auf den einzelnen Schüler eingehen.“ Zunächst werden Grundlagen in Anatomie und Physiologie vermittelt, später geht es um Notfallkunde.
Kleinert hofft, auch künftig die Räumlichkeiten nutzen zu können: „Wir sind von der Bundeswehr sehr freundlich aufgenommen worden. Ich hoffe, dass wir nach dem vorläufigen Vertragsabschluss für ein Jahr den Ausbildungsgang fortführen und vielleicht auch erweitern können.“
