Ganderkesee - Um Punkt 12 Uhr am Sonnabend schallten brasilianische Trommelklänge über den Campus: Unter dem Motto „Soles de Samba“ gestaltete die Klasse 5 m mit Lehrer Oliver Walker den Auftakt zum Schulfest des Gymnasiums Ganderkesee anlässlich des 40-jährigen Jubiläums. Das Thema des Festes: „40 Jahre – verwurzelt und beflügelt“.

Von der ersten Minute an war die Schule proppenvoll. „Wir haben auch mit großem Zuspruch gerechnet“, freute sich Arne Eymann, Mitglied des zwölfköpfigen Festausschusses. Die Projekttage im Vorfeld seien super gelaufen, die Schüler seien begeistert bei der Sache gewesen.

Das spiegelte sich in der Bandbreite an Aktionen wider. In der Aula wurden Sketche und Musik präsentiert. Die Klasse 5e hatte mit Musiklehrer Claudius Brenner den Schulsong „Keep on looking to the sunshine“ komponiert und wurde dafür mit kräftigem Applaus belohnt.

Die 9a mixte alkoholfreie Cocktails, der Klassenraum war zur Strandbar verwandelt worden. Freundschaftsbändchen gab es bei der 7d, die 8d pries derweil ihre Pralinen an. Unter dem Motto „40 Jahre abgesessen“ verkaufte ein Kunstkursus der Oberstufe alte Schulstühle, die mit Stoffen und anderen Utensilien zu kleinen Kunstwerken verwandelt worden waren.

In kulinarischer Hinsicht gab es auf dem Schulhof genug Auswahl, hier boten Gastronomen allerlei Gaumenfreuden an. Die 10e bewirtete ein „Römisches Café“, wo die Gäste auch mit Wissenswertem zur Geschichte der Römer versorgt wurden. Auf einen so großen Ansturm war man aber nicht vorbereitet: Eine knappe Stunde vor Schluss war der Kuchen ausverkauft.

Zum krönenden Abschluss wurde im Innenhof eine Zeitkapsel verschlossen, die in 30 Jahren wieder geöffnet werden soll. Darin enthalten sind Fotos, Dokumente und Briefe, die auch Gäste schreiben konnten.

Festausschuss-Mitglied Ulf Langheim war im Nachhinein begeistert: „Mein Fazit ist durchweg positiv, das Wetter war super und die Projekte der Schüler beeindruckend“. Es seien weit mehr als 3000 Gäste da gewesen, die meisten Verkaufsstände seien ausverkauft.

Schulleiterin Dr. Renate Richter, die an diesem Tag „auch nur Gast“ gewesen war, würdigte das Organisationsteam: „Es lief alles super, man müsste ganz viele Lorbeeren verteilen“, so Richter.