Harpstedt - Das Forschungsprojekt „Bäuerliche Siedlungs- und Geschlechterhistorie in der Samtgemeinde Harpstedt im Mittelalter“ ist beendet. Am Freitag trafen sich Projekt-Beteiligte inklusive der Vertreter der Sponsoren (Volksbank Wildeshauser Geest, EWE-Stiftung, Eon Avacon) sowie Renate Rixen (Privatschule Spascher Sand) zur Abschlussveranstaltung im Hotel „Zur Wasserburg“.

Vier Veröffentlichungen über die Forschungsergebnisse sind für das nächste Jahr geplant: Prof. Karin Holm (Düsseldorf) befasste sich mit der Meyerhof-Geschichte der Kieselhorst zu Kieselhorst, Prof. Dr. Bernd Ulrich Hucker (Universität Vechta) mit der Adelsgeschichte. Die beiden Doktorarbeiten von Mareike Hustedt und Herbert Bock haben die Sozialgeschichte der bäuerlichen Bevölkerung zum Thema beziehungsweise die Kirchspiele Harpstedt und Colnrade.

„Die Geschichte der Samtgemeinde Harpstedt ist zwar nicht komplett neu geschrieben worden, aber es sind viele Kapitel hinzugekommen“, sagte Uwe Cordes.

Beteiligt an dem Projekt waren Beckeln und Winkelsett. „Alle Teilgemeinden für das Projekt zu begeistern, ist uns zwar nicht gelungen“, räumte Karin Holm ein. Dennoch sei sie nun sehr glücklich über die Ergebnisse. „Wer mitreden will in Zukunft, muss über die Gegenwart Bescheid wissen und über die Vergangenheit gelesen haben“, begründete Willi Beneke die Entscheidung, weshalb Winkelsett dem Projekt zugestimmt hatte. Bernd Thöle schloss sich ihm an.