SANDE - Wie wichtig die dezentrale Jugendarbeit in Sande ist, das wurde im Januar auf tragische Weise deutlich: Nach dem Unfalltod eines 16-jährigen Mädchens auf der Sander Südumgehung war der Jugendtreff in Neustadtgödens brechend voll, berichtete Sandes Straßensozialarbeiterin Caren Knipper jetzt im Jugend- und Sozialausschuss. Sie habe rund 25 jungen Leuten dabei geholfen, ihre große Trauer über den Verlust der Freundin und Schulkameradin zu bewältigen. Als „besondere Leistung Knippers“ würdigte Pastor Gerd Pöppelmeier diese Trauerarbeit im Jugendtreff.
Seit ein paar Jahren schon ist Caren Knipper Straßensozialarbeiterin in der Gemeinde Sande, kümmert sich dezentral um die Jugendarbeit vorwiegend in Neustadtgödens und in Cäciliengroden, organisiert dort mehrmals die Woche den offenen Jugendtreff, hat aber auch regelmäßige Sprechstunden im Sander Jugendzentrum. Für viele junge Leute ist Caren Knipper enge Vertraute, wenn es um Probleme in der Schule oder mit den Eltern geht.
In ihrem Jahresbericht berichtete Knipper von vielen Aktionen auch gemeinsam mit dem Jugendzentrum, von der Zusammenarbeit mit Polizei, Jugendamt und Schulsozialarbeit. Während sie in Neustadtgödens regen Zulauf registriere, gebe es in Cäciliengroden derzeit aber ein „kleines Nachwuchsproblem“.
