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Ausschuss Neue Möbel für die Grundschulen

Sande - An den Sander Grundschulen sind noch einige Bauarbeiten nötig – zum Beispiel Brandschutzmaßnahmen. Künftig will sich die Gemeinde dabei aber in jedem Jahr auf eine Grundschule konzentrieren. „Das ist sinnvoller, als jedes Jahr überall nur Kleinigkeiten vorzunehmen, auch personell“, sagte Nadine Stamer am Dienstag im Schulausschuss.

Demnach soll 2019 die Grundschule Cäciliengroden im Vordergrund stehen: dort soll ein Klassenraum ins Dachgeschoss gebaut werden, auch Brandschutzmaßnahmen sind notwendig.

Lift kommt in den Ferien

2020 wird der Mittelbau der Grundschule Sande angefasst – die Baumaßnahmen betreffen Brandschutz, Hausalarm, die Akustik in den Fluren und die Beleuchtung. Ein Jahr später sollen im Altbau dieselben Maßnahmen erfolgen. Der Einbau des Plattformlifts verzögert sich, noch in den Herbstferien sollen aber die nötigen Löcher und in den Winterferien schließlich der Lift eingebaut werden, so Stamer.

Zudem ging es im Ausschuss um neue Möbel für die Grundschulen. Der Ausschuss stimmte dafür, dass in diesem Jahr 18 000 Euro dafür bereitgestellt werden.

Sandes Grundschulleiterin Susanne von Senden berichtete, dass das alte Mobiliar – es ist weit über 20 Jahre alt – in desolatem Zustand sei. Hinzu komme, dass die Tische und Stühle je nach Größe des Kinder unterschiedlich hoch sind. Die neuen Tische hätten eine einheitliche Größe, die Stühle könnten mit Fußrasten auf verschiedene Sitzhöhen eingestellt werden.

Eigentlich war im Beschlussvorschlag vorgesehen, dass für die Grundschulen Sande und Neustadtgödens für jeweils einen Klassensatz Möbel angeschafft werden. Aber: die Schule Neustadtgödens hat bereits 40 neuere Möbelstücke für ihre 49 Kinder.

Kirstin Pöppelmeier (Grüne) stellte deshalb den Antrag, zunächst die Grundschule Sande zu berücksichtigen, da die nur altes Mobiliar habe. Von dem bereitgestellten Geld sollen nun also zunächst so viele Möbel wie möglich angeschafft werden, im nächsten Jahr soll dann der Rest im Haushalt berücksichtigt werden. Falls es Engpässe geben sollte, könnten die Schulen untereinander aushelfen, so Pöppelmeier.

Kauf von AktivBoards

Darüber hinaus stimmte der Ausschuss dafür, dass im Rahmen der Haushaltsberatungen 2019 entschieden werden solle, ob und in welcher Höhe Mittel für AktivBoards für die Grundschule Sande bereitgestellt werden sollen.

AktivBoards sind elektronische Tafeln, die mit dem Internet verbunden werden können. Tafelbilder können abgespeichert werden. „Da geht die Zeit hin, die Kinder haben Spaß und lernen den Umgang mit dem Internet“, so Susanne von Senden. Die angedachte Variante habe auch ausklappbare Seiten, die als Whiteboard dienen – auf dem wird mit abwischbaren Filzstiften geschrieben.

Die Grundschule hat zunächst drei AktivBoards beantragt für je 6000 Euro. Der Eigenanteil der Schule beträgt je Board 1000 Euro. Auf Nachfrage von Kirstin Pöppelmeier sagte Susanne von Senden, sie könne sich auch vorstellen, dass weniger AktivBoards angeschafft werden und dafür eher Geld für neues Mobiliar bereitgestellt werden würde.

Antje Brüggerhoff
Antje Brüggerhoff Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt
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