SANDE - Der Elternverein der Sander Schulen im Schulzentrum wird in seiner bisherigen Form nicht weiter bestehen. Aufgrund der Veränderungen in der Schulstruktur haben sich nun zwei neue Fördervereine, einer für die Grundschule, einer für die neue Oberschule, gebildet. In der jüngsten Sitzung wurde jetzt Abschied gefeiert. Gleichzeitig gab es einen Ausblick auf neue Vorhaben.
Der Elternverein war in den 1960er Jahren gegründet worden. Hier war auch schon Claus von Arnim im Vorstand engagiert. Er und auch Claus Oetjen, der seit 25 Jahren dabei war, wurden jetzt verabschiedet. Derzeit sind noch 125 Mitglieder dem früheren Elternverein treu. Man wolle diesen Mitgliedern ans Herz legen, sich nun einem der beiden neuen Fördervereine anzuschließen, sagten von Arnim und Oetjen. Ulrike Oncken-Röben, Jürgen Beck, Iris Eggerking und Aude Balesdent-Folkerts vom neuen Förderverein der Oberschule sowie Sylke Lübben und Ute Roßkamp aus dem jetzigen Förderverein der Grundschule sowie Hans-Joachim Vogt, Leiter der Oberschule, lobten die Arbeit des früheren Vereins und übergaben Präsente.
Es sei allerdings nicht einfach, neue Mitglieder zu gewinnen, hieß es übereinstimmend. In der Grundschule gibt es derzeit 163 Schüler, der Förderverein hat 58 Mitglieder. Hier sind alle Lehrer auch Mitglied des Vereins. In der Oberschule mit 500 Eltern gehören derzeit nur 37 Eltern und Lehrer dem Förderverein an. Beck und Roßkamp setzen darauf, die Arbeit der Vereine noch bekannter zu machen. Ziel ist es für beide Vereine, das jeweilige Schulleben attraktiver zu gestalten und Projekte zu unterstützen. In der Oberschule wurden in den vergangenen Monaten bereits mehr als 4000 Euro an Zuschüssen für verschiedene Anschaffungen gezahlt.
Ganz frisch ist der Beschluss, ein Elektropiano mit 2000 Euro zu bezuschussen, um im Musikbereich mehr Möglichkeiten zu schaffen. In der Grundschule sind dringend neue Geräte für den Schulhof nötig, aber auch die Küche soll durch eine Neugestaltung der Essecke attraktiver werden.
Es sei leider überaus schwierig, die Eltern dazu zu bewegen, im Interesse der eigenen Kinder den Förderverein zu unterstützen, so die Vertreter der Fördervereine. Dabei sei das Preisgefüge sehr attraktiv: Die Mitgliedschaft kostet nur einen Euro als Mindestbeitrag pro Monat. „Dafür kann man heute nicht mal mehr zwei Körnerbrötchen kaufen, der Betrag müsste jedem möglich sein“, meinte Beck. Im Laufe der Zeit sollte es an den Schulen zum guten Ton gehören, Mitglied im jeweiligen Elternverein zu sein, so die Vorstandsmitglieder.
