SANDE - Sensation: „Prince Jannick of Sande is a real hero!” Der Kasper freut sich ganz enorm und mit ihm alle Kinder der dritten und vierten Klasse der Grundschule Sande. Grund dafür ist, dass Kasper nun endlich wieder Kasper ist und nicht mehr als „stinky pig“, als stinkendes Schwein, durchs Leben gehen muss. Jannick hat ihn nämlich durch einen Kuss erlöst.
Eine typische Zaubergeschichte, bei der neben Kasper auch noch die Hexe und drei magische Federn eine Rolle spielen. Ganz und gar nicht typisch ist allerdings, dass die Kinder der Grundschule diese Geschichte und eine andere, die sich um einen Piraten drehte, in englischer Sprache erleben. Gebannt verfolgen die Dritt- und Viertklässler das Treiben des Kaspers, den Uwe Spillmann zum Leben erweckte. Der gelernte Puppenspieler und Fremdsprachenlehrer reist mit einem großen Korb, seiner Kiepe, durch die Lande und bringt Grundschulkindern die englische Sprache mit Hilfe des Kaspertheaters näher. In anderen Ländern, zum Beispiel Neuseeland, Amerika und England, ist er übrigens im Auftrag des Goetheinstituts unterwegs und vermittelt den dortigen Kindern die deutsche Sprache.
Es sei für Grundschulkinder enorm motivierend, wenn sie in der dritten Klasse ein komplettes Puppentheater in englischer Sprache verfolgen können. Und das, obwohl sie gerade erst begonnen haben, die Sprache zu erlernen, so der Puppenspieler. Und auch den Viertklässlern machte das Kaspertheater auf diese Weise noch Spaß. Auch wenn sie vielleicht nicht jedes Wort verstanden, so erschloss sich die Bedeutung doch für jeden aus dem Zusammenhang. Klar, dass die Schüler einhellig der Meinung waren, dass das Lernen so viel mehr Spaß macht als mit Buch und Bleistift.
