SANDE - Ein positives Fazit ihrer bisherigen Arbeit gezogen und einen umfassenden Ausblick auf die nächsten Projekte gegeben hat jetzt Sandes Gleichstellungsbeauftragte Manuela Mohr. Sie sieht sich als „Sprachrohr der Schwächeren“, die sich oft nicht aus eigener Kraft helfen können: Im vorigen Jahr haben mehr als 30 Personen, Frauen wie Männer gleichermaßen, ihr Büro im Rathaus aufgesucht und sie zum Teil auch mehrfach wegen vielfältiger Probleme um Hilfe gebeten, berichtete Mohr im Sozialausschuss.
Schwerpunkte ihrer vertraulichen Beratung sind interne Familienkonflikte, körperliche und seelische Gewalt in der Partnerschaft, Vorgehensweisen bei Scheidungen und Trennungen, Konflikte mit Arbeitgebern sowie frauen- und familienunfreundliche Arbeitsbedingungen. Aber auch bei drohender Wohnungslosigkeit, bei Existenzgründungen oder Elternmobbing in der Schule sei ihre Hilfe gefragt gewesen.
Wegen der vielen Aufgaben und Fragen hat Mohr ihren Internetauftritt neu strukturiert und neben allgemeinen Infos Verknüpfungen zu diversen Beratungsstellen in der Region oder zu überregionalen Hilfeforen hergestellt.
Für 2009 plant Sandes Gleichstellungsbeauftragte Aktionen zum Internationalen Frauentag am 7. März in Zusammenarbeit mit den Ratsfrauen, ein Frauenfrühstück mit Unterhaltungsprogramm sowie ein Tanztheater mit Frauen der Tanzakademie am Meer und Sander Ratsfrauen. Geplant sind zudem Vorträge zum neuen Unterhaltsrecht, zu den Rentenaussichten von Frauen sowie zusammen mit dem Jugendzentrum eine Veranstaltung für die Schüler des Schulzentrums Sande zum Thema Aufklärung.
Höhepunkt in diesem Frühjahr soll am 17. Mai der Gründungsfestakt zum Sander Bündnis für Familie sein. Bislang haben sich laut Mohr 70 Bürger gemeldet, die in acht verschiedenen Arbeitsgruppen diverse Projekte in Sande auf den Weg bringen wollen.
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