SANDKRUG - Über Perspektiven der Partnerschaft von Oldenburg und Hatten mit der russischen Metropole Machatschkala in der Republik Dagestan diskutierten die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft Deutschland/Russland/Dagestan am Sonnabend auf ihrer jährlichen Klausurtagung. Bei dem Treffen in der Volkshochschule im Bahnhofsgebäude in Sandkrug war darüber hinaus die politische Lage in Russland und insbesondere Dagestan ein Thema.

Einig waren sich die Mitglieder darin, die Auftritte des russischen Vokalensembles „Harmonie“ sowie Lesungen des Russlandexperten Dr. Gerd Zimmermann weiter zu unterstützen. Darüber hinaus sollen die Künstler des Russischen Dorfes in Kirchhatten in das Kulturprogramm integriert werden. Im Herbst ist eine Veranstaltung mit Regisseur und Schauspieler Rudolf Plent aus Oldenburg geplant.

Schriftführerin Ursel Brüning, Lehrerin in Oldenburg, berichtete, dass am 21. März wieder eine Gruppe der Cäcilienschule Oldenburg im Rahmen der Schulpartnerschaft mit der russischen Eugenie-Schule nach St. Petersburg fährt. Geplant ist, ein Comenius-Projekt der beiden Partnerschulen mit einem Gymnasium aus Groningen unter dem thematischen Schwerpunkt „Model-UN“ auf die Beine zu stellen.

GDRD-Beisitzer Egbert Grap regte an, die spezifische Rolle der Gesellschaft in der veränderten Landschaft der west-östlichen Beziehungen neu zu überdenken und aussagekräftige Argumente zu formulieren, warum es auch weiterhin sehr sinnvoll sei, die partnerschaftlichen Verbindungen zu pflegen und zu intensivieren.

Weil zahlreiche Russlanddeutsche in unserer Region leben, möchte die Gesellschaft diese Thematik aufgreifen und Möglichkeiten erkunden, diesen Personenkreis stärker in die Gesellschaft zu integrieren.