SANDKRUG - Im Zeichen des bevorstehenden Erntedankfestes standen zwei ökumenische Schulgottesdienste, die am Donnerstag in der Kreuzkirche in Sandkrug von der evangelischen Pastorin Kerstin Keßler und dem katholischen Pater Heinrich Minter abgehalten wurden. Zunächst trafen sich die ersten und zweiten Klassen der Grundschule Sandkrug, später die dritten und vierten.

Der Gottesdienst war zuvor thematisch im Religionsunterricht von den Fachlehrern mit den Kindern vorbereitet worden. Mit verschiedenen Beiträgen gestalteten die Schüler den Gottesdienst mit. So wurden Erntegaben in einem Korb in den Altarraum getragen oder im Unterricht gemalte Bilder zu den passenden Passagen eines Dankliedes hochgehalten.

Im Mittelpunkt stand die biblische Geschichte vom reichen Kornbauern. In diesem Gleichnis (Lukas 12, Verse 13 bis 21) wird vor der Habgier gewarnt. Zwei Schüler spielten dazu einen kleinen Sketch. Hauptsorge des Bauern ist es, dass seine überreiche Ernte nicht in die Scheunen passt. Der Gedanke ans Teilen kommt ihm nicht.

Um mit den Mädchen und Jungen das Teilen aktiv zu gestalten, teilten einige Schüler an ihre Kameradinnen und Kameraden Brötchen aus, die diese wiederum mit dem Nachbarn teilen sollten. Die Brötchen spendierte der Sankruger Bäcker Tönjes.

Geplant und vorbereitet wurden die Gottesdienste von Pastorin Keßler und der Lehrerin Kerstin Heine.