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Medienkompetenz Knetgummi-Welten erwachen zum Leben

Christian Korte

SANDKRUG - Aus dem Knetgummi-Alter sind die Schülerinnen und Schüler einer neunten Klasse der Waldschule Hatten eigentlich raus – am Mittwoch waren sie, gemeinsam mit einer ersten Klasse der Grundschule Sandkrug aber trotzdem voll bei der Sache.Die Knetgummi-Welten, die dabei entstanden, waren allerdings kein Selbstzweck. In verschiedenen Entwicklungsstadien wurden sie von den Schülern immer wieder fotografiert. Die einzelnen Bilder werden dann am Computer zu Animationsfilmen zusammengefügt.

Der Besuch ist Teil eines regelmäßigen Kooperationsprogramms der beiden Klassen von Solveig Schettlinger von der Grundschule Sandkrug und Andreas Hofmann von der Waldschule. Bei früheren Besuchen waren Foto-Präsentationen und kurze Interviewfilme entstanden.

Hofmann und Schettlinger kümmern sich an ihren Schulen besonders um die Nutzung neuer elektronischer Unterrichtsmaterialien. Die neunte Klasse, die jetzt gemeinsam mit den Erstklässlern Medienarbeit macht, war die erste Notebookklasse, die 2009 an der Waldschule eingerichtet wurde.

Drei Jahre später ist Andreas Hofmann überzeugt, dass der Ansatz, Schüler früh an die Arbeit mit den Geräten heranzuführen, richtig ist: „Meine Schüler arbeiten nach drei Jahren ganz selbstverständlich damit – für sie ist der Computer nicht nur eine Daddelkiste.“

Je früher elektronische Lernmittel eingeführt würden, desto selbstverständlicher würden sie auch genutzt, ist der Lehrer überzeugt. Außerdem, sagen Hofmann und seine Kollegin, verlange die Politik von den Schulen immer stärker, den Schülern Medienkompetenz zu vermitteln.

Die Grundschüler lernten über die Kooperation außerdem schon früh, dass die Waldschule zwar größer ist, sich im Grunde aber gar nicht so sehr von ihrer eigenen Schule unterscheidet, sagt Hofmann. Und seine Schüler, von denen viele früher die Sandkruger Grundschule besucht haben, freuen sich auch über das Wiedersehen.

Das gemeinsame Arbeiten macht Neunt- und Erstklässlern jedenfalls so viel Spaß, dass man sie auch in den Pausen permanent zusammenstehen sieht. Und wer glaubt, dass bei der Arbeit an den Animationsfilmen die Rollen klar verteilt sind – Die „Kleinen“ kneten und die „Großen“ fotografieren, der irrt – auch die Jungen und Mädchen aus der ersten Klasse haben ganz genaue Vorstellungen, wie ihre Werke in Szene gesetzt werden sollten.

NWZ

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