SANDKRUG - Einmal im Jahr feiern die Schüler der Grundschule Sandkrug einen ökumenischen Schulgottesdienst. Die Schöpfungsgeschichte war in diesem Jahr das Thema, auf das sich die Klassen im Unterricht vorbereitet haben. Am Mittwochmorgen ging es dann erst für die ersten und zweiten, eine Stunde später für die dritten und vierten Klassen zur katholischen Kirche in Sandkrug, wo der Gottesdienst in diesem Jahr stattfand.
Mit vielen Liedern, selbst verfassten Fürbitten und von Schülern vorgetragenen Gebeten erlebten die Klassen gemeinsam mit der evangelischen Pastorin Kerstin Hochartz und dem katholischen Pfarrer Christoph Sibbel die Schöpfungsgeschichte nach.
Die Kinder merkten dabei auch, dass Kirche und Glaube durchaus mit viel Humor gelebt werden können. Mit großen farbigen Zahlen von eins bis sieben erklärte Pastorin Hochartz, warum für sie die Sieben die schönste Zahl ist – wegen der sieben Tage der Schöpfungsgeschichte.
„Die Zahlen aus Kunststoff hat die Firma Fred Hattendorf für uns gefertigt und uns geschenkt“, sagt die Fachkonferenzleiterin für Religion der Grundschule, Kerstin Heine. Die Schule wolle sich bei Hattendorf, der immer wieder seine Hilfe anbiete, dafür besonders bedanken.
Aber natürlich war nicht nur die Zahl der Schöpfungtage wichtig. Pfarrer Sibbel ging gemeinsam mit den Kindern jeden einzelnen Tag der biblischen Erzählung durch. Licht, die Trennung von Himmel und Wasser, die Erschaffung von Land und Lebewesen bis hin zum Menschen – für jeden Tag hatten Schüler eigens ein großes Bild gemalt. Und auch die Erklärung, was an welchem Tag geschah lieferten die Kinder – mit ein wenig Hilfe von Pfarrer Sibbel – selbst. Die Bilder haben mit dem Gottesdienst übrigens nicht ausgedient – sie sollen einen Ehrenplatz in der Schule erhalten.
