Sandel - Reinschnuppern im buchstäblichen Sinne hieß es jetzt bei der Hundeschule „Hundekonzepte Friesland“ in Sandel. Zahlreiche Besucher waren der Einladung zu einem Tag der offenen Tür gefolgt. Im Anhang: ihre Vierpföter. Und für die wurde einiges geboten, vor allem der Kontakt zu zahlreichen Artgenossen.
Die Hundeschule hatte anlässlich ihres fünfjährigen Bestehens eingeladen. Zahlreiche Stände warteten in einer Scheune auf die Besucher, nebenan bot eine Hundefriseurin ihre Dienste an, auch gemalte Porträts und professionelle Fotografien konnten erstellt werden.
Höhepunkt waren im Laufe des Tages vor allem die Vorführungen. Dazu durften sozusagen die „Klassenbesten“ aus verschiedenen Kursen der Hundeschule, Tiere im Alter zwischen 16 Monaten und vier Jahren, antreten. „In den Kursen geht es vor allem um das Vermitteln von Alltagstauglichkeit“, sagt Hundeschulen-Mitinhaberin Gisela Janssen. Kunststücke seien weniger gefragt.
Und so geht es eher darum, dass die Hunde auf Kommandos hören, nicht auf vorbeilaufende Hunde oder Personen reagieren. Eine Stresssituation vor so vielen Zuschauern – auch für Hunde. Bis auf eine paar kleine Kläffer zum unplanmäßigen Zeitpunkt absolvieren alle Teilnehmer ihre Aufgaben mit Bravour.
Überhaupt: Auch die Hunde der Besucher vertragen sich auffällig gut. Kleinere Raufereien unter Artgenossen bleiben spielerisch und, nun ja, zahnlos. „Wir bieten aber auch Kurse für schwer erziehbare Hunde an, allerdings getrennt von den anderen Tieren“, sagt Gisela Janssen.
In der Scheune präsentierte sich derweil eine Hundeernährungsberaterin, bei den Landfrauen gibt es Kaffee und Kuchen. Es gibt eine Tombola, eine Dia-Schau und vieles mehr. Wichtig ist Gisela Janssen und Mitinhaberin Jacqueline Schober auch, dass sich Tierschutzvereine bei ihnen präsentieren können, die auch Hunde, etwa aus Spanien, nach Deutschland vermitteln. „Dort leben die Tiere unter sehr schlechten Bedingungen“, sagt Gisela Janssen.
