Eversten - Schon seit März sind Schüler und Lehrer des Gymnasiums Eversten mit dem Standort der Glascontainer unzufrieden (die NWZ berichtete), getan hat sich seitdem nicht viel.
„Die Container wurden vom Straßenrand zur Hauswand der Schule versetzt“, berichtet Harald Krause-Leipold, der stellvertretende Leiter des Gymnasiums Eversten.
Damit ist die Situation ein wenig entschärft, denn die Kinder und Jugendlichen müssen nun mit ihren Rädern nicht mehr direkt an den Containern vorbeifahren, die oft von Scherben umsäumt sind.
Dennoch beklagen sich die Schülerinnen Målin Oldemester und Anne Maria Felk: „Wir haben immer wieder Scherben in unseren Reifen. Es ist sehr aufwendig, sie zu flicken.“ Zudem sei die Gefahr, sich bei einem Sturz an den Scherben zu verletzen, groß.
Krause-Leipold sorgt sich auch, weil an den Containern nicht nur halbleere Flaschen mit Alkohol abgestellt werden, sondern auch Behältnisse mit Lösungsmitteln, die eigentlich in den Sondermüll gehören. Der bisher letzte Fund war eine ganze Glasscheibe.
Die Stadt wählt die Orte, an denen die Altglas-Container aufgestellt werden. Bis jetzt hat die Stadt noch keinen alternativen Platz für die Behälter vor der Schule gefunden.
Krause-Leipold hat gleich mehrere Vorschläge: „Ich könnte mir vorstellen, die Container auf den Parkplatz des nahe gelegenen Supermarkts zu stellen. Das ist auch an anderen Orten so üblich.“ Auch gäbe es Platz auf einer Wiese, auf der sonst Zirkusse gastieren. Außerdem gebe es genügend Platz in den nahe gelegenen Straßen. „Dort gibt es extra Parkbuchten, bei denen die Entsorgung sehr bequem wäre“, weiß der stellvertretende Schulleiter.
Arno Traut, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs der Stadt Oldenburg, kennt die Situation an der Theodor-Heuss-Straße. Auf NWZ -Nachfrage betont er, dass die Container seit den Beschwerden im März täglich gelehrt werden. Dennoch habe die Glasscheibe länger als einen Tag vor den Containern gestanden, wie Krause-Leipold sagt.
