SCHIERBROK - Dick eingemummelt in Jacke, Schal und Handschuhe flitzten die Schüler der Grundschule Schierbrok am Freitagvormittag unermüdlich über den neu angelegten Spielplatz, der mittlerweile konkrete Form angenommen hat. Hinter dem Schulgebäude wurde gebuddelt und gepflanzt, was das Zeug hielt. 320 Pflanzen setzten die Schüler auf dem Spielplatz in die Erde.
„Heimische Sträucher“, wie Wildrosen, Holundersträucher oder Hainbuchen; all diese Pflanzen werden im nächsten Frühjahr auf dem Spielplatz blühen. Nach dem Konzept der „Holunderschule“ entwarf Spielplatzplaner Thomas Benjes einen naturbelassenen Spielplatz mit vielen Möglichkeiten zum Entdecken, Ausprobieren und Spielen. Um das zu ermöglichen, hatte die Grundschule im Vorfeld zahlreiche Aktionen und Sponsorenläufe veranstaltet, um die finanzielle Unterstützung der Gemeinde aufzustocken. „Außerdem haben wir ein tolles Elternteam“, betonte Schulleiterin Karin Rohde. „Die Eltern haben hier unermüdlich gearbeitet.“ Nun fehlen nur noch der Klettergarten und einige kleine Arbeiten. Dann steht dem Toben auf dem Spielplatz nichts mehr im Wege.
